Diesen Abend wird Patrick Grascher nicht so schnell vergessen. Der Eishockeytormann der Graz99ers wurde aufgrund der zahlreichen Ausfälle beim 3:2 gegen Wien ins kalte Wasser geworfen und bestand die Feuertaufe eindrucksvoll. Wie es zum Debüt kam und warum das Sportler-Gen beim 20-Jährigen quasi in der Wiege liegt.
Eigentlich war Patrick Grascher nach der Verletzung von 99ers-Stammgoalie Lagace nur als Ersatzmann in Graz eingeplant. In der Nacht musste er noch von Kitzbühel, wohin er derzeit verliehen ist, mit dem Auto in die Murstadt. „Um drei Uhr war ich im Bett.“ Grascher hatte eine kurze Nacht, legte deshalb noch am Freitag einen Mittagsschlaf ein. Als er aufwachte, hatte er mehrere Nachrichten am Handy. Die Botschaft: „Patrick, du spielst! „ Nico Wieser, der sonst im Tor gestanden hätte, hatte wie sechs weitere 99ers-Cracks ein Magendarm-Infekt erwischt. Grascher feierte so sein Debüt, das ideal verlief: 3:2-Sieg gegen Wien inklusive Auszeichnung „Spieler des Abends“.
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