Nicht zum ersten Mal
Meerestiere aus Freizeitpark in Kanada verendet
In den Vereinigten Staaten und in Europa sind mehrere Meerestiere verendet, nachdem sie aus einem Freizeitpark in Kanada verlegt worden waren. Darunter ist etwa der Delfin „Echo“, der mit „schweren Sehproblemen und weiteren Vorerkrankungen“ im spanischen Valencia eingetroffen ist.
Das Weibchen sei noch behandelt worden, doch der Gesundheitszustand habe sich am Mittwoch plötzlich verschlechtert. „Echo“ ist einer von vier Delfinen, der aus Kanada nach Spanien kam. In den vergangenen Wochen waren bereits vier Belugas nach ihrer Verlegung aus dem kanadischen Park „Marineland“ nach Chicago (USA) und Valencia verendet, teilte das Ozeanografische Aquarium mit.
„Die Tiere waren schon krank, bevor sie verlegt wurden. Es ist eine Katastrophe“, sagte der frühere Tiertrainer Phil Demers, der die Missstände in dem Freizeitpark publik gemacht hatte. Die Todesfälle seien eine Folge der „schlechten Lebensbedingungen“. Nach Inspektionen hieß es, dass unter anderem die Wasserqualität schlecht sei.
Zwischen 2019 und 2025 verendeten nach kanadischen Medienberichten mindestens 20 Tiere in dem Freizeitpark, darunter 19 Belugas. Das „Marineland“ nahe den Niagara-Fällen wurde 2024 nach jahrelangen Kontroversen um den Tierschutz geschlossen. Die Tiere blieben zunächst dort. Nach der Schließung hatten die Betreiber erklärt, sie müssten die Meeressäuger aus Kostengründen einschläfern lassen, wenn diese nicht in andere Einrichtungen gebracht werden könnten.

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