Wegen der Hitze

Wassertransporte haben sich heuer verdoppelt

Oberösterreich
25.09.2026 09:00

Es war ein ungewöhnlicher Grund, aber die Fahrt der FF Obernberg am Inn wird unter dieselbe Kategorie eingeordnet, wie die hitzebedingten Einsätze: Wassertransport. Und solche Bitten um frisches Nass haben sich heuer in Oberösterreich bei der Feuerwehr verdoppelt.

Wassertransporte sind für die Feuerwehren im Land längst keine Seltenheit mehr. Dass das kühle Nass aber quasi mit „Blaulicht“ ausgeliefert wird, war dann doch etwas ungewöhnlich. Das kam so: Am Abend wurde die Feuerwehr Obernberg am Inn mittels Vollalarm und Sirene zu einer örtlichen Baustelle gerufen. Die Füllmasse einer Bodenbohrung war ungeplant schnell ausgehärtet, ohne Bewässerung drohte ein erheblicher Sachschaden.

Zwei Feuerwehren rückten aus
Sofort eilten die Freiwilligen mit einem Tanklöschfahrzeug zu Hilfe, um die Rohre der Bohranlage mit Wasser zu spülen, auch eine Nachbarfeuerwehr eilte noch zu Hilfe. Die Aktion war erfolgreich, das vorzeitige Abbinden des Füllmittels konnte verhindert werden.

8500 Stunden geleistet
Im Hitzesommer führten die Feuerwehren in Oberösterreich  bisher 3143 Wassertransporte durch, im gesamten Vorjahr waren es um 2000 weniger. Rund 5400 Freiwillige leisteten heuer dafür 8500 Personalstunden und legten dabei 32.000 Kilometer zurück. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren 2278 Floriansjünger rund 17.400 Kilometer gefahren, um Wasser „auszuliefern“.

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