Der Legionellen-Ausbruch in Linz mit bisher 32 Erkrankten und drei Todesopfern ist mittlerweile ein Fall für die Justiz – wie berichtet. Abseits davon wurden weitere mit den krank machenden Bakterien verseuchte Kühltürme identifiziert.
Wie Land OÖ, Magistrat Linz und die Gesundheitsagentur AGES am Donnerstag mitteilten, wurden weitere Infektionsquellen identifiziert. Seit es im August zu einem Legionellenausbruch mit bisher insgesamt 32 Erkrankten und drei Toten, wurden fieberhaft nach der Ursache gesucht.
Weitere Kühltürme kontaminiert
Als eine mögliche Quelle steht eine Kühlanlage der Linz AG in der Wiener Straße im Fokus. Dort wurde derselbe Bakterienstamm wie bei einem Erkrankten nachgewiesen. Wie jetzt bekannt wurde, konnten weitere mit Legionellen kontaminierte Anlagen, so auch Kühltürme im Linzer Industriegebiet-Hafen, identifiziert werden. Alle wurden umgehend einer Reinigung und Desinfektion zugeführt.

Weitere Untersuchungen im Gange
Ergänzende Untersuchungen sind noch im Gange und dienen insbesondere dazu, mögliche weitere Quellen auszuschließen. Da ein Angehöriger einer Verstorbenen Anzeige gegen Unbekannt erstattet hatte, ermittelt die Staatsanwaltschaft Linz in der Causa. Die Stadt Linz hat den bisher festgestellten Sachverhalt dorthin übermittelt.
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