Sprengstoffhunde, Drohnen und ein großes Aufgebot an Sicherheitskräften: Noch nie gab es bei einem Länderspiel in Linz seitens der Exekutive solche Vorkehrungen wie aufgrund der politischen Lage heute vor dem Duell Österreich – Israel (20.45 Uhr). Zwei Demonstrationen sind angekündigt.
So ein Fußballspiel gab es in Linz noch nie: Angesichts des Krieges im Gazastreifen und der Lage zwischen Israel und den Palästinensern wird das Nations-League-Duell zwischen Österreich und Israel als Hochsicherheitsspiel eingestuft. Vor welchem auch zwei propaläsitinensische Demonstrationen angemeldet sind.
Zwei Demonstrationen
Um 18 Uhr startet am Hauptbahnhof eine Demonstration, die von der Solidarwerkstatt Österreich gemeinsam mit Palästina Solidarität Österreich und Linz organisiert wird. Die Polizei rechnet mit rund 100 Teilnehmern. Von rund 200 Teilnehmern wird indessen bei einer weiteren Demonstration ausgegangen, die unmittelbar im Stadionumfeld auf der Gugl von der Organisation Linkswende organisiert wird.
UEFA hat vorgesorgt
Während die Exekutive mit hoher Polizeipräsenz agieren wird, Sondereinheiten bereitstehen werden und das Stadion bereits Stunden vor dem Anpfiff mit Sprengstoffhunden durchsucht werden soll, hat auch Europas Fußballverband vorgesorgt: In der Regel ist nur ein UEFA-Delegierter im Einsatz. Heute werden es zwei Security-Officer sein: Michael Kuchenecker aus Deutschland, der 2014 Sicherheitsbeauftragter beim WM-Finale in Brasilien war – und Michalis Angelidis aus Zypern. Stadionbesucher werden ersucht, rechtzeitig anzureisen, zumal die Sicherheitskontrollen strenger als gewöhnlich ausfallen werden.
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