Acht Tore hat Austria Lustenau bisher in der laufenden Bundesliga-Saison erzielt. Kurios dabei ist: Alle Treffer wurden von Leihspielern geschossen. Was ist, wenn Weixelbraun, Verinac und Kacuri bis zur Winterpause weiter so treffen?
Was haben Dominik Weixelbraun, Antonio Verinac und Dion Kacuri gemeinsam? Alle drei haben in dieser Saison für Lustenau sämtliche Tore erzielt, obwohl sie eigentlich bei einem anderen Verein unter Vertrag sind. Das zeigt, wie wertvoll die Leihspieler für den Aufsteiger sind, der sich ein solches Trio ansonsten kaum leisten könnte. Doch was passiert, wenn die Stürmer Weixelbraun (Rapid) und Verinac (St. Gallen) weiter so treffen? Werden sie dann im Winter gar zurückbeordert?
„Das hoffe und glaube ich nicht, da die Leihen auf eine Saison geschlossen wurden und es auch für die Vereine positiv ist, wenn sich Spieler entwickeln. Und bei Kacuri haben wir ohnehin eine Kaufoption“, bekräftigt Sportdirektor Dieter Alge. Die Spieler wurden bewusst ausgewählt und von ihren Klubs nicht einfach so „geparkt“. Alle drei schwärmen vom familiären Umfeld und fühlen sich (vorerst) in Lustenau gut aufgehoben.
Rückkehr unwahrscheinlich
Auch die aktuelle sportliche Situation spricht nicht für eine frühzeitige Rückkehr. Rapid hat neun Stürmer im Kader, gleich fünf davon auf der Position von Weixelbraun (hat noch Vertrag bis Sommer 2027) und bisher 21 Liga-Tore geschossen. Beim FC St. Gallen (16 Treffer) stehen sieben Angreifer im Mannschaftsaufgebot, vier davon sind offiziell Mittelstürmer. Da Verinac noch bis 2030 an die Espen gebunden ist, macht eine vorzeitige Rückkehr wenig Sinn. Kacuri, der erstmals ins A-Nationalteam von Kosovo einberufen wurde, hat in Basel noch einen Vertrag bis 2028.
Mit Precious Benjamin erzielte beim gestrigen 3:1-Sieg der Austria über SW Bregenz ein weiterer Leihspieler zwei Tore. Für Lustenau scorte noch Haris Ismailbecogliu und für Bregenz Keita Saito.
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