Ihrer „Mama“ gefolgt

Prinzessin Astrids Hündchen „Wilma“ ebenfalls tot

Royals
24.09.2026 13:52
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nur wenige Tage nach dem Tod von Prinzessin Astrid von Norwegen ist auch ihre treue vierbeinige Begleiterin „Wilma“ tot. Besonders tragisch: Die zwölfjährige Chihuahua-Hündin war bereits längere Zeit krank und schlief norwegischen Medien zufolge kurz nach ihrer „Mama“ am Schoß eines Familienmitglieds ein. 

Prinzessin Astrid selbst war am Mittwoch im Beisein ihrer Familie beigesetzt worden. Bei der Trauerfeier in Oslo fehlte eine ihrer treuesten Begleiterinnen allerdings bereits. „Wilma“ war zu diesem Zeitpunkt schon tot, berichten norwegische Medien.

„Wilma“ schlief auf einem Schoß ein
Wie das norwegische Königshaus auf Anfrage des Rundfunksenders NRK bestätigte, verbrachte die kleine, vermutlich ebenfalls trauernde Hündin ihre letzten Tage bei einem von Astrids Kindern. Dort nahm sie auch Abschied von dieser Welt. Friedlich und offenbar genau so, wie sie es am liebsten mochte.

„Wilma schlief ebenfalls ruhig ein, dort, wo sie sich am wohlsten fühlte – auf einem gemütlichen Schoß“, teilte eine Sprecherin des Palastes mit.

„Wilma“ war Astrids ständige Begleiterin und fühlte sich auf ihrem Schoß am wohlsten. Für das ...
„Wilma“ war Astrids ständige Begleiterin und fühlte sich auf ihrem Schoß am wohlsten. Für das Königshaus – im Bild Königsmutter Sonja – gehörte das Hündchen mit zur Familie.(Bild: Det Kongelige Hoff)

Fast immer auf Astrids Schoß
„Wilma“ kam als Pflegehund aus dem Tierheim Solplassen für herrenlose Hunde zu Prinzessin Astrid. Aus dem Pflegehund wurde schließlich eine feste Familienbegleiterin. Und die kleine Hündin wich ihrer Besitzerin kaum von der Seite.

Ob bei offiziellen Terminen, Ausstellungseröffnungen, Weihnachtskonzerten oder anderen Einsätzen für die königliche Familie: Häufig saß „Wilma“ sicher auf Astrids Schoß und beobachtete das Geschehen mit ihren großen, dunklen Augen. Für viele Norweger gehörte sie deshalb irgendwann einfach zum Bild der Prinzessin dazu.

Astrid bis zuletzt im Einsatz
Prinzessin Astrid hatte die norwegische Königsfamilie bis ins hohe Alter im Rollstuhl bei zahlreichen offiziellen Anlässen vertreten. In ihren letzten Jahren war „Wilma“ dabei eine beinahe ständige Begleiterin.

„Wilmas“ Tod wurde erst nach der Beisetzung der Prinzessin öffentlich bekannt. Der norwegische Palast bestätigte auf Anfrage, dass die zwölf Jahre alte Hündin bereits wenige Tage nach Astrids Tod friedlich eingeschlafen war. Astrid wiederum starb nur Tag nach ihrem Bruder.

Prinzessin Astrid trauerte noch am Sarg ihres Bruders Harald, bevor sie selbst starb.
Prinzessin Astrid trauerte noch am Sarg ihres Bruders Harald, bevor sie selbst starb.(Bild: Det Koniglige Hoff)

Norwegens König Harald V. starb am 28. August 2026 im Alter von 89 Jahren im Reichskrankenhaus in Oslo. Das offizielle Staatsbegräbnis fand am 9. September 2026. Astrid konnte daran noch teilnehmen, bevor sie selbst zwei Tage später starb. 

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