Kommt der Umbruch?

„Riesenblamage“: Schumacher rät Team zu Wechsel

Formel 1
24.09.2026 13:33
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Aston Martin kommt in der Formel-1-Saison 2026 kaum vom Fleck. Ex-Pilot und Sky-Experte Ralf Schumacher spricht von einer „Riesenblamage“ und rät dem Rennstall zu einem Motorenwechsel.

Laut einem Bericht von „Autonocion“ verliert das Team zunehmend die Hoffnung, von Honda einen konkurrenzfähigen Formel-1-Antrieb zu bekommen. Auch in der Fabrik in Silverstone wachse die Skepsis, ob die Zusammenarbeit mit dem japanischen Hersteller noch zum Erfolg führen kann. Schumacher hält eine baldige Trennung für die richtige Lösung. „Ich vermute, dass ein Motorenherstellerwechsel die einzige Chance sein wird“, sagte er im „Sky“-Podcast „Backstage Boxengasse“. Und weiter: „Honda hatte die Möglichkeit nachzurüsten, doch das hat nicht wirklich etwas gebracht. Das deutet eher darauf hin, dass man nicht die richtigen Ideen und nicht die richtigen Leute an den Positionen hatte.“

„Würde keine Zeit verschwenden“
Dass Alonso im schwachen AMR26 bislang nur drei Zähler einfahren konnte und Stroll noch auf seine ersten Punkte wartet, ist für Schumacher eine „Riesenblamage, wenn man überlegt, dass Red Bull innerhalb von vier, fünf Jahren ein Motorendepartment aufbaut, was dann einen Automobilhersteller überholt“.

Fernando Alonso
Fernando Alonso(Bild: AFP/LLUIS GENE)

Wäre er bei Aston Martin in einer verantwortlichen Position, „würde ich keine Zeit verschwenden und den Motor wechseln“, stellte der TV-Experte klar. Audi sieht er als mögliche Option: „Ich bin fest davon überzeugt, dass Audi zu den besseren Aggregaten in der Formel 1 gehören wird. Allerdings sind sie noch ein bisschen in den Kinderschuhen.“

Audi als mögliche Option
Ein Wechsel zu Audi wäre für den 51-Jährigen allerdings erneut ein „großes Risiko“. Schumacher würde daher eine andere Lösung bevorzugen: „Wenn ich jetzt der Manager von Aston Martin wäre, dann würde ich die größten Fehlerquellen ausklammern wollen. Wenn ich es könnte, wäre das dann, Getriebe und Hinterachse von Mercedes zu übernehmen, was auch immer angeboten wird, zusammen mit dem Antriebsstrang.“

Auch im ersten Training für den GP von Aserbaidschan fuhren Alonso und Stroll nur hinterher, reihten sich auf Position 19 und 21 ein.

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