Gerade in letzter Zeit haben Kriege und die Energiekrise für Verunsicherung gesorgt. Und wo wurde Sicherheit gesucht? Es kam, wieder einmal, zu einer Flucht ins edle Metall.
Mehr noch: Manche Staaten zeigen sich vom politischen Amoklauf von Donald Trump veranlasst, ihre Goldreserven in die Heimat zu holen. Heute will er Island und morgen vielleicht unser Gold? Wie ernst diese Bedenken sind, zeigen die Niederlande: Aus den USA wurden kürzlich 86 Tonnen heimgeholt. Und Polen, von Russlands Kriegsgeheul verunsichert, war ein Jahr lang der größte Goldkäufer überhaupt.
Österreich hat schon vor Jahren die Hälfte unseres 280 Tonnen Goldschatzes wieder ins Land geholt, die andere Hälfte lagert in London, Paris und in der Schweiz.
Wir gehören zu jenen Ländern, die Gold als eiserne Reserve besonders schätzen. Statt hoher Dividenden bietet es Sicherheit. Wenn selbst die Notenbanken der großen Länder (wie etwa China) ihre Goldbestände aufstocken, warum sollen das dann die Bürger nicht tun?
In Österreich kann man Gold vollkommen anonym (bis zu einem Betrag von 9.999,99 Euro) kaufen und auch das Finanzamt wird nicht verständigt. Wer es geerbt hat, kann es nach einem Jahr (Spekulationsfrist) steuerfrei verkaufen.
Und mit der Nationalbank-Tochter „Münze Österreich“ haben wir eine weltweit erfolgreiche Institution. Gold bringt keine Zinsen, aber es beruhigt …
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