Der teure Umbau des Bogens 40 in Innsbruck hat bis jetzt nichts gebracht: Noch immer fehlt ein Mieter, das Gebäude steht seit 21 Monaten leer. In Summe kostete die grüne Idee eines „Test-Hubs“ für Jungunternehmer die Stadt rund 240.000 Euro. Planungskosten der IIG noch gar nicht eingerechnet.
Mit dem Viaduktbogen 40 will die Stadt innovativen Jungunternehmern und -innen temporär einen Freiraum zur Verfügung stellen, um Geschäftsideen zu testen. Die Bewerbungsfrist wurde mehrfach verlängert und läuft nun mit 30. September ein weiteres Mal ab.
Grüne Spielwiese
Gesucht werden Konzepte, die den Standort aktiv bespielen, Sichtbarkeit schaffen und einen Beitrag zur Belebung des Viaduktbogens leisten. „Wir wollen Leerstände aktivieren statt verwalten und neue Impulse für die Innenstadt setzen. Der ,Testspace’ ist bewusst temporär und experimentell gehalten“, erläuterte Grün-GR Alexander Auer, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus.
Rund 200.000 Euro flossen bislang in den Umbau. Seit 21 Monaten steht der Bogen allerdings leer, rund 40.000 Euro Mietkosten sind bei der Stadt bis jetzt angefallen – Ende nicht absehbar.
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