Die steigenden Spritpreise setzten auch US-Präsident Donald Trump vor den Kongresswahlen im November immer stärker unter Druck. Nun prüft die US-Regierung einen Exportstopp für Diesel. Die Folgen eines solchen Schritts könnten auch in Europa spürbar sein.
Die USA produzierten viel Diesel und eine Unterbrechung der Ausfuhren könnte auch einen kleinen Effekt auf die Spritpreise im Land haben, sagte Trump am Rande der UNO-Generalversammlung in New York am Dienstag (Ortszeit). Er habe sich bereits seit Längerem für die Maßnahme ausgesprochen. Finanzminister Scott Bessent fügte hinzu, die Regierung prüfe derzeit die Machbarkeit eines solchen Schritts.
Möglich sei ein vollständiger oder auch ein Teil-Stopp der Ausfuhren. Die Folgen eines solchen Schritts könnten dann auch in Europa spürbar sein: Nach dem Nahen Osten waren die Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahren Europas wichtigster Lieferant von Diesel. Vor Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine war Russland noch einer der wichtigsten Diesel-Lieferanten der EU-Staaten gewesen.
Trumps Parteifreunde fordern: „Iran-Krieg muss enden“
Vor allem unter den Republikanern waren zuletzt Forderungen nach einem Exportstopp zunehmend lauter geworden. Gleichzeitig vernahm man Stimmen, die auf ein Ende des Iran-Krieges drängten. So erklärte Mike Rogers, der sich in Michigan um einen Sitz im US-Senat bewirbt: „Der Krieg im Iran muss beendet werden, um die Kosten zu senken.“ Seiner Forderung nach einem Exportstopp sprangen auch die Abgeordnete Ashley Hinson aus Iowa sowie Alaskas Senator Dan Sullivan bei.
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