Eine Wasserleiche haben Fischer am Drauufer in Unterkärnten aufgefunden. Nach kriminalpolizeilicher Untersuchung konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Toten um einen 43-jährigen Mann handelt, der seit 12. September vermisst war.
Der Mann wollte am 12. September kurz vor 23 Uhr von einem Fischersteig im Völkermarkter Stausee zu einem etwa 50 Meter entfernten Kajütenboot schwimmen. Auf dem Boot waren ein Fischer und die Lebensgefährtin des Mannes.
Als die Frau den 43-Jährigen bemerkte, sprang sie selbst ins Wasser, um mit ihm gemeinsam die letzten Meter bis zum Boot zu schwimmen. Kurz bevor sie das Boot erreichten, gingen die beiden plötzlich unter.
Der Fischer hatte das beobachtet und konnte die Frau noch erreichen und ins Boot ziehen. Der Mann aus dem Bezirk St. Veit war untergegangen und nicht mehr zu sehen.
Große Suchaktion blieb erfolglos
Sofort verständigte der 64-jährige Fischer die Einsatzkräfte. Eine großangelegte Suchaktion von mehreren Feuerwehren, der Wasserrettung, drei Drohnen sowie des Polizeihubschraubers blieb erfolglos.
Die Leiche des Mannes wurde Freitagmorgen von Fischern im Bereich von Pribelsdorf im Wasser treibend entdeckt. Eine kriminalpolizeiliche Untersuchung zur Todesursache konnte ein Fremdverschulden ausschließen. Der 43-Jährige war ertrunken.
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