Neugestaltung

So soll der Wiener Aumannplatz künftig aussehen

Wien
16.09.2026 19:01

Die finalen Pläne für die Umgestaltung des Aumannplatzes in Wien-Währing liegen nun auf dem Tisch. Das Grätzel soll verkehrsberuhigt werden. Das sorgt schon seit Monaten für Kritik, die nun wohl nicht abreißen wird.

Zwischen 2022 und 2023 befragte die Bezirksvorstehung um Silvia Nossek (Grüne) die Bürger via eines Beteiligungsprozesses zum Umbau des Aumannplatzes. Kern der Umgestaltung ist der zwei- bis dreispurige Kreisverkehr um den Platz, der nun beruhigt wird. Das zeigen die finalen Umbaupläne, die am Mittwochabend präsentiert wurden.

Ein großer Teil des Platzes wird keinen Autoverkehr mehr haben, sondern an eine Fußgängerzone samt Sitzmöglichkeiten und Wasserspiel angebunden. Der alte Baumbestand soll bleiben, wird aber um 25 weitere ergänzt.

450 Quadratmeter Fläche werden insgesamt entsiegelt und Parkwege sowie die Fußgängerzone mit hellen Steinen gepflastert. Auch die Beleuchtung wird erneuert sowie eine fixe WC-Anlage installiert.

Der Platz soll verkehrsberuhigt werden.
Der Platz soll verkehrsberuhigt werden.(Bild: Peter Tomschi)

Mehr Sicherheit 
Durch die Umgestaltung werde der Fußweg für Schüler und ältere Menschen sicherer, heißt es vom Bezirk. Von der Klostergasse und von der Vinzenzgasse komme man nach dem Umbau ganz ohne Fahrbahn-Querung und ohne Autoverkehr direkt in den Park oder zur Straßenbahn-Haltestelle Richtung Innenstadt.

Und auch die Querung der Gentzgasse bei der Türkenschanzstraße werde durch die Änderung der Gleislage und Gehsteigvorziehungen kürzer und übersichtlicher. Auch Liefermöglichkeiten für angesiedelte Betriebe, eine Ladezone, einen Behindertenparkplatz und Halteflächen werde es geben.

Demo und Petition gegen Vorhaben
Für heftigen Widerstand hatte schon das kolportiere Grobkonzept, zu dem die Währinger bis Juni weitere Rückmeldungen einbringen konnten, gesorgt. Einige Anrainer sowie die ÖVP fürchten durch die Neugestaltung eine Staufalle, da der Verkehr über die Gentzgasse gebündelt wird.

Jene Änderung basiert auch auf einer Verkehrszählung. Zuletzt gab es auch eine Petition sowie eine Demonstration gegen das Vorhaben.

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