Die Stadt Wien will die Nebenfahrbahnen und Alleen der Ringstraße umgestalten. Den Auftakt macht der Abschnitt zwischen den U-Bahn-Stationen Schottentor und Schottenring.
In einem Nebensatz kündigte es die Stadtregierung bereits im Februar an. Seit Donnerstag steht fest: die geplante Umgestaltung der Ringstraße soll ab Herbst starten.
Konkret geht es um die Entflechtung des Rad- und Fußverkehrs. Im Fokus stehen die Nebenfahrbahnen und seitlichen Alleen, wo es künftig mehr Platz zum Radfahren und zum Spazieren geben soll.
Mehr Platz und neue Aufmachung
Größtenteils sind die Zwei-Richtungs-Radwege mit einer Breite von 4,50 Metern in Sandsteinfarbe geplant. Die Farbe sei eine Anspielung auf die historische Ausführung der ursprünglich geschotterten Reit-Alleen.
Der bisher asphaltierte Gehsteig vor den Häusern wird durch eine Granitstein-Pflasterung ersetzt. Querungen für Fußgänger werden durch Inseln markiert, die den Radverkehr entschleunigen und zur Sicherheit beitragen sollen.
Entlang der Gehsteige werden neue Grünbeete geschaffen. Die Hauptfahrbahnen für den Kfz-Verkehr bleiben unverändert.
Startschuss am Schottenring
Den Auftakt für die Umgestaltung macht der rund 700 Meter lange Schottenring auf der Innenseite. Radfahrer und Fußgänger erhalten dann einen eigenen, abgegrenzten Bereich.
Mehr als 900 Quadratmeter Grünflächen und Beete werden zusätzlich errichtet und 12 neue Bäume werden gepflanzt.
Unterstützt wird die Neugestaltung auch von Ringstraßen-Historikern wie TU-Professor Harald Stühlinger.
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