Ein totes Pferd auf der Terrasse eines Einfamilienhauses in NÖ: Mit diesem ungewöhnlichen Einsatz wurde die Feuerwehr Michelhausen im Bezirk Tulln konfrontiert. Das Tier dürfte von einer oberhalb gelegenen Koppel aus einen Hang hinabgestürzt sein. Für die Bergung war ein großer Kran nötig.
„Totes Pferd auf Balkon“, lautete der Alarmierungstext für die Feuerwehr Michelhausen im Bezirk Tulln. Hinter der beinahe skurril klingenden Meldung verbarg sich jedoch eine traurige Realität: Gegen 7.30 Uhr wurde das Tier bereits tot auf der Terrasse eines Einfamilienhauses entdeckt.
Absturz blieb offenbar unbemerkt
Wie es zu dem Unglück kam, ist noch nicht restlos geklärt. Das Wohnhaus wurde an einem Hang errichtet, oberhalb befindet sich auf einem Plateau eine Pferdekoppel. Möglicherweise war das Tier ausgebüxt oder über die Begrenzung gesprungen.
Auf dem steilen Gelände dürfte das Pferd keinen Halt mehr gefunden haben. Es stürzte durch ein Gebüsch und blieb schließlich auf der Terrasse des darunterliegenden Grundstücks liegen. Gehört hatte den Absturz offenbar niemand.
Kran aus Tulln musste anrücken
Die Bergung des mehrere Hundert Kilogramm schweren Tieres stellte die Einsatzkräfte vor eine Herausforderung. Weil der Kran der Feuerwehr Michelhausen nicht über die erforderliche Reichweite und Hubkraft verfügt, rückte die Feuerwehr Tulln-Stadt mit einem größeren Kran an. Mithilfe eines speziellen Bergegeschirrs für Großtiere konnte das tote Pferd schließlich von der Terrasse gehoben werden.
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