Am Montagabend ist im Salzburger Industriebetrieb Kaindl ein Brand ausgebrochen. Bilder zeigten meterhohe Flammen auf dem Dach einer Fabrikshalle. Die Gründe für das Feuer waren zunächst nicht bekannt.
Am frühen Abend brach das Feuer am Gelände des Salzburger Boden- und Plattenherstellers Kaindl aus. Die Produktionsstätte befindet sich in Wals-Kleßheim in der Nähe der Red Bull Arena und der Westbahnstrecke. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.
Das Feuer ist in der Altholzaufbereitung in großer Höhe ausgebrochen. „Ein Förderband aus Gummi ist in Brand gestanden“, berichtet Kaindl-Sprecher Johannes Leibetseder. Nach 40 Minuten hätten die Einsatzkräfte den Brand im Griff gehabt. Die Kontroll- und Nachlöscharbeiten werden aber voraussichtlich bis weit in die Nacht hinein andauern. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Die Feuerwehr löste zunächst Alarmstufe 2 aus und erhöhte im Lauf der Löscharbeiten auf Alarmstufe 3. Im Einsatz waren neben der Kaindl-Betriebsfeuerwehr die Feuerwehren aus Wals und Grödig sowie die Berufsfeuerwehr der Stadt Salzburg. Auch eine Drohne unterstützte die Löscharbeiten.
Der betroffene Altholzturm muss in den nächsten Tagen repariert werden. „Wir rechnen aber nicht mit einem großen Produktionsstopp“, sagt Leibetseder. Neben den Brandermittlern der Polizei wird auch das konzerneigene Risikoteam der Kronospan-Gruppe, zu der Kaindl gehört, in den nächsten Tagen auf Ursachenforschung gehen. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest.
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