Der FC Pinzgau muss im Frühjahr etwas ändern, will er nicht aus der Regionalliga Nord absteigen. Dabei sollen im Winter Verstärkungen kommen, die aber nicht so leicht zu bekommen sind. Trainer Thomas Eder will alles selbstkritisch analysieren.
Der FC Pinzgau hat einen sehr schwierigen Herbst in der neuen Regionalliga Nord hinter sich. Eine Runde vor Ende der ersten Saisonhälfte steht fest, dass die Saalfeldener als Schlusslicht überwintern werden. Auch deshalb braucht es für das Frühjahr Verstärkungen, um das Abstiegsgespenst noch zu vertreiben. „Wir wollen etwas tun“, bestätigte der Sportliche Leiter Tamas Tandari. Neue Spieler zu verpflichten sei im Pinzgau aber alles andere als leicht. „In der Stadt gibt es so viele Klubs. Wer will schon für jedes Training nach Saalfelden fahren“, betonte der Ungar die schwierige Situation, neue Spieler zu holen. Der Markt im Pinzgau sei jedenfalls klein.
Neben den Verpflichtungen werde es laut Trainer Thomas Eder auch knallharte Analysen geben. Der Ex-Profi wolle sich, die Spieler und die Strukturen im Verein überprüfen. „Ich bin selbstkritisch“, betonte der Ex-Profi. Was er mit den Strukturen meint? „Wie schaut der Kader aus. Wir haben ein Nachwuchsleistungszentrum, brauchen einen guten Konkurrenzkampf. Da musst du Jungs mit Potenzial hocholen.“ Einen Konkurrenten, der in diesem Herbst beeindruckte, hat er dabei als Vorbild ins Auge gefasst: „Grünau lebt‘s vor!“
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