Ziel ist der Weltcup!

ÖSV-Fahrer kämpferisch: „Das war noch nicht alles“

Nach schmerzhaften Monaten geht es Skifahrer Stefan Rieser wieder besser. Der 27-Jährige hat im Sommer große Fortschritte gemacht. Als Mittrainierer muss der Salzburger finanziell selbst für seinen Aufwand aufkommen und hat dabei den Weltcup als Ziel. 

Die abgelaufene Saison lief für Stefan Rieser gar nicht nach Wunsch. Enorme Meniskusprobleme plagten den Gasteiner. An Training war kaum zu denken. Die Rennen bestritt er, ohne sich einzufahren. Da stand im Frühjahr auch die Zukunft seiner Karriere zur Debatte. „Aber ich habe mir gedacht: Das war noch nicht alles“, blickt der 27-Jährige zurück.

Stefan Rieser fuhr in Gröden 2025 überraschend auf Platz 17.
Stefan Rieser fuhr in Gröden 2025 überraschend auf Platz 17.(Bild: GEPA)

„Genug Tabletten genommen“
Über den Sommer sei die Situation mit seinem Knie besser und besser geworden. „Und ich habe massive Fortschritte gemacht, seit ich wieder auf Ski stehe“, verdeutlicht der Speed-Spezialist. Zuletzt trainierte Rieser in Sölden Super-G – mittlerweile ohne Tabletten. „Von denen habe ich in der vergangenen Saison genug genommen“, sagt er. In etwa zwei Wochen fliegt er mit seinen ÖSV-Teamkollegen über den großen Teich nach Nordamerika. Im Gegensatz zur vergangenen Saison steht er heuer aber ohne Kaderplatz im heimischen Skiverband da.

„Nicht meine bevorzugte Wahl“
Heißt: Er kann zwar mittrainieren, muss ich aber alles selbst bezahlen. Das Ziel des Pongauers? Die Rückkehr in den Weltcup und dort wieder regelmäßig am Start zu stehen! Dafür muss er aber in der Quali aufzeigen. Sonst muss er vorerst wieder mit dem Europacup vorliebnehmen. „Meine bevorzugte Wahl ist das aber nicht“, stellt er klar.

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