Für die U19 von Salzburg geht es Dienstag (14 Uhr) um den Aufstieg in die dritte Runde der Youth League. Trainer Danny Galm fordert im Rückspiel gegen Genk mehr Intensität als vergangene Woche. Rafael Feldinger will das Erlebnis Youth League noch nicht beenden.
Für Salzburgs U19 gilt Dienstag: Siegen oder fliegen! Im Rückspiel der Youth League gegen Genk brauchen die Jungbullen in der Akademie in Liefering einen Sieg – spätestens im Elfmeterschießen. Nach dem 1:1 im Hinspiel in Belgien ist weiter alles offen. „Das Ergebnis war auch das beste an der Reise“, meinte Trainer Danny Galm, der sich sehr selbstkritisch gab und mit der Leistung seines Teams großteils nicht zufrieden war.
Heute will er von seinen Spielern – Stürmer Kenneth Adejenughure ist wieder fit – deutlich mehr sehen. „Es geht darum, dass nicht nur die Defensive, sondern auch die Stürmer Druck aufbauen. Es wird wichtig sein, dass wir ein ganz anderes Gesicht als vergangene Woche zeigen.“ Vor allem die Intensität und Schärfe, die er in jedem Spiel sehen will, müsse jedenfalls deutlich erhöht werden, um als Sieger vom Platz zu gehen und in Runde drei – da wartet der Gewinner aus dem Duell Roter Stern gegen NK Bravo – aufzusteigen.
„Wir sind gut eingestellt worden vom Trainerteam. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir deutlich mehr Energie auf den Platz bekommen, noch mehr Gier haben, Tore zu schießen“, sieht es Rechtsverteidiger Rafael Feldinger ähnlich.
Er selbst hat mit Genk einen Gegner erlebt, der „spielerisch sehr stark ist, sehr gute Fußballer hat.“
Salzburg verlor daheim zuletzt im Februar 2024
Diesen sollen Dienstag (14) jedoch die Grenzen aufgezeigt werden. Die Vorzeichen stehen dank des Heimspiels gut. Zuletzt verlor Salzburg am 28. Februar 2024 (0:1 gegen Nantes) in der Youth League vor eigenem Publikum. Außerdem ist die Aufregung um die neue Erfahrung in der Nachwuchs-Königsklasse seit vergangener Woche Geschichte. „Ich glaube, dass der erste Ballast weg ist“, meint Galm, dass sein Team befreiter ist.
Wie groß die Ehre für die Spieler ist, auf dieser internationalen Bühne aufzutreten, betonte Feldinger: „Es ist schon etwas Besonderes, auch etwas anderes als in der Liga.“ Geht es nach dem Seekirchener, soll nach heute deshalb noch lange nicht Schluss sein: „Es war eine richtig coole Erfahrung. Wir wollen so viele Spiele wie möglich mitnehmen!“
UEFA Youth League, Meisterweg 2. Runde, Rückspiel: Salzburg – Genk (Akademie Liefering, 14).
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