Trotz Hitze

Volle Becken, aber kein Rekord für Wiens Bäder

Wien
12.09.2026 19:00

Knapp zwei Millionen Menschen suchten im heurigen Sommer Abkühlung in den Wiener Bädern. Neue Bestmarken waren aber außer Reichweite, wie die Bilanz zeigt.

Der Hitzesommer 2026 ist vorbei. Die Wiener Bäder ziehen jetzt Bilanz. Kleiner Wermutstropfen: Trotz der Hitzerekorde gab es keine neue Bestmarke bei Besuchern. Die Stadt ist dennoch zufrieden. Insgesamt wurden heuer rund 1.997.023 Badegäste gezählt.

Schon Anfang Juli waren es bereits eine Million Gäste, im August lagen allein die drei meistbesuchten Freibäder der Stadt schon bei mehreren Hunderttausend Besuchen. Außerdem wurden laut MA 44 (Wiener Bäder) insgesamt 3000 Saisonkarten, 5400 Halbjahreskarten und 12.600 Einmonatskarten verkauft.

Erstmals länger geöffnet
2026 wurden erstmals auch verlängerte Öffnungszeiten getestet. Von 20. Juni bis 2. August war im Strandbad Alte Donau bei Schönwetter erst um 20.30 Uhr Badeschluss.

Der Kassenschluss wurde ebenfalls um eine Stunde verlängert. Dem Testbetrieb folgt nun eine Evaluierung der MA 44, die als Grundlage für weitere Überlegungen zur Ausdehnung der Öffnungszeiten dienen wird, heißt es.

Wegen der Hitzewelle durften neben dem Strandbad auch das Kongressbad, das Sommerbad Laaerberg und das Brigittenauer Bad zuletzt länger offen bleiben. Das Angebot wurde gut angenommen, dürfte also bleiben oder sogar ausgeweitet werden. Wobei es vor allem im August zur Herausforderung wird. Denn da wird es bereits früher dunkel.

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