Auch in der internationalen Medienwelt sorgt die „Krone“-Story über das erschütternde Marchtrenker Ehe-Martyrium für eine Schockwelle des Entsetzens.
So etwa titelt der deutsche Fernsehsender RTL „Grauenhafter Verdacht in Österreich“ und fasst die abscheuliche Tat in drei kurzen „Schockmomenten“ zusammen: „Mann betäubt Ehefrau und lässt sie vergewaltigen – jetzt ist sie tot.“
Der weltweite Nachrichtensender CNN wiederum spricht von einem „alleged sexual abuse by husband“, also von einem „angeblichen sexuellen Missbrauch durch den Ehemann“. Gleichzeitig erwähnt CNN, dass das Verbrechen mittlerweile in den Medien als Fall „Pelicot 2.0“ bezeichnet wird (Anmerkung der Redaktion: Gisèle Pelicot erlangte 2024 im Strafprozess gegen ihren geschiedenen Ehemann und 50 weitere Täter internationale Bekanntheit. Diese hatten die Französin systematisch auf Einladung ihres Mannes vergewaltigt, nachdem sie von ihm betäubt worden war. Um aus der Opferrolle herauszutreten, setzte sie durch, dass der Prozess nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.)
Die britische Tageszeitung „Sun“ berichtet über eine „Missbrauchstragödie“, bei der „ein Ehemann seine Frau unter Drogen gesetzt hat, sodass andere Männer sie vergewaltigen konnten“.
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