Bei Schwammerlsuche

Bub fand Kiste voll mit gefährlichen Granaten

Kärnten
12.09.2026 07:14

Zu einem gefährlichen Zwischenfall ist es am Freitag im Kärntner Frauenstein gekommen. Ein Bub fand eine Munitionskiste vollgefüllt mit Granaten in einem Wald. Diese befanden sich in einem schlechten und gefährlichen Zustand. 

Das hätte laut Polizei auch ganz anders ausgehen können: Ein achtjähriger Bub hat beim Schwammerlsuchen mit seinem Vater in einem Wald bei Frauenstein, Bezirk St. Veit, eine vergrabene Munitionskiste entdeckt. Der Bub grub die Kiste aus und brachte sie zu seinem Vater. Dieser nahm den gefährlichen Fund mit nach Hause und alarmierte von dort aus die Polizei.

Ein sofort angefordertes Sprengstoffkundiges Organ (SKO) der Polizei entdeckte in der Kiste insgesamt sechs Granaten und verständigte umgehend den Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres. „Die Granaten befanden sich in einem miserablen und akut gefährlichen Zustand“, so die Polizei.

Gebiet evakuiert: Sprengung
Aufgrund der hohen Gefahr wurde das bewohnte Gebiet vom SKO evakuiert und die Munitionskiste auf ein nahegelegenes Feld gebracht. Gegen 1.45 Uhr wurde diese dann vom Entminungsdienst gesprengt. 

Die Polizei warnt eindringlich: „Wer Kriegsmaterial findet, darf dieses keinesfalls angreifen, sondern sofort die Behörden alarmieren!“

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