Mordversuch an Kind

Frau wollte eigenen Sohn (5) mit Polster ersticken

Kärnten
07.09.2026 13:59

Unfassbar schreckliche Szenen spielten sich im Kärntner Bezirk Spittal ab. Eine 43-Jährige versuchte, ihren fünfjährigen Sohn mit einem Polster zu ersticken. Den Grund, den sie bei Ermittlern angab, macht fassungslos. Die Frau sitzt in Untersuchungshaft.

Am 15. Juli entging ein fünfjähriger Bub aus dem Bezirk Spittal nur knapp dem Tod – im eigenen Zuhause. Seine 43-jährige gebürtige Steirerin soll versucht haben, ihn mit einem Kissen zu ersticken. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wird nun wegen versuchten Mordes gegen die Frau ermittelt. 

Mutter in U-Haft
Angehörige alarmierten die Polizei. Seither sitzt die Frau in U-Haft. „Ein psychiatrisches Gutachten wurde erstellt. Das zeigt, die Frau war zurechnungsfähig“, bestätigt Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt. 

„Wollte ihn nur einschüchtern“
Ihre Begründung macht fassungslos: „Die Frau gab bei den Einvernahmen an, dass sie ihren Sohn nicht töten, sondern nur einschüchtern wollte“, heißt es weiter. Nun wird gegen die Oberkärntnerin wegen versuchten Mordes ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

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