Motorräder, ausverkaufte Konzerte, alte Wegbegleiter, jede Menge Volksmusik und ein Finale für den guten Zweck: Drei Tage lang feierte Edlseer-Chef Fritz Kristoferitsch in Bad Waltersdorf seinen 50er – und bekam dabei so manches ganz besondere Geschenk.
Drei Tage lang wurde in Bad Waltersdorf gefeiert, musiziert und auch ordentlich mitgefiebert: Zum 50. Geburtstag von Edlseer-Chef Fritz Kristoferitsch wurde das große Jubiläumswochenende zum Treffpunkt für Volksmusikfans aus nah und fern.
Schon im Vorfeld durfte sich Kristoferitsch über eine schöne Bilanz freuen: Das Fest war praktisch restlos ausverkauft. Lediglich für den Sonntag gab es noch vereinzelt Karten vor Ort. „Ich bin schon stolz“, hatte der Jubilar der „Krone“ vor dem Wochenende verraten. Nach drei Tagen voller Musik dürfte dieses Resümee wohl kaum kleiner ausgefallen sein.
Stoakogler machten für ihn eine Ausnahme
Einer der emotionalsten Momente wartete gleich zu Beginn am Freitag. Die Stoakogler, die die Edlseer seit Jahrzehnten kennen und eigentlich längst nicht mehr regelmäßig auf der Bühne stehen, machten für Kristoferitsch eine Ausnahme. „Dass die mir zuliebe für meinen Geburtstag spielen, ist etwas ganz Besonderes für mich“, zeigte er sich gerührt.
Neben den Edlseern sorgten über das Wochenende auch die Kastelruther Spatzen, die am Samstag gleich zweimal auftraten, Semino Rossi, die Zellberg Buam und weitere Wegbegleiter für musikalische Geburtstagsgrüße.
Erst Motoren, dann Musik
Bereits zum Auftakt wurde allerdings nicht nur die Harmonika ausgepackt. Unter dem Motto „Harley trifft Puch“ rollte die Harley-Davidson Charity Tour gemeinsam mit Puch-Freunden durch die Region.
Für Kristoferitsch war der gute Zweck dabei mehr als bloß Begleitprogramm. Seit rund 30 Jahren seien die Edlseer auf den Straßen und Bühnen unterwegs, ohne dass ihnen etwas Ernstes passiert sei. Dafür sei er dankbar – und wolle nun etwas zurückgeben.
„Wir wollen was bewegen“
Den großen Charity-Schlusspunkt setzte am Sonntagabend eine Versteigerung zugunsten der Kinderkrebshilfe. Als besonderes Highlight winkte dabei sogar eine Harley. „Wir wollen was bewegen“, brachte Kristoferitsch die Idee hinter der Aktion auf den Punkt. Der gesamte Erlös der Versteigerung ging an die Kinderkrebshilfe.
So endete das große Geburtstagswochenende nicht nur mit Musik und Applaus, sondern auch mit einem Zeichen für andere. Und nach drei ausverkauften Tagen dürfte für Fritz Kristoferitsch feststehen: Dieser 50er hatte nicht nur viele Gäste, sondern vor allem viel Herz.
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