Pension Plan in Chats
Stocker’s Sovereign Wealth Fund Idea—Proposed, of All People, by Schmid
The idea of a sovereign wealth fund presented by Chancellor Christian Stocker isn’t entirely new; it was most recently proposed in 2018—ironically by Thomas Schmid—in connection with the founding of ÖBAG. This was supported by manager Siegfried Wolf, who even referred to “our sovereign wealth fund” in a conversation with René Benko.
Green Party Representative Nina Tomaselli has reviewed the old chats containing this information. And lo and behold! None other than Thomas Schmid had already been pushing the idea of an Austrian sovereign wealth fund modeled after the Norwegian sovereign wealth fund as early as 2017.
“Of all things, Stocker is now selling an old idea of Thomas Schmid’s as a grand plan for the future. Sigi Wolf had already mused about ‘our sovereign wealth fund’ in chats with Benko. This makes it clear where things are headed—once again, wealthy ÖVP cronies will be the main beneficiaries,” said Tomaselli.
“It’s telling that the Chamber of Commerce, of all organizations, is bursting with enthusiasm over the sovereign wealth fund plans. This makes the expectation clear: public funds are meant to end up in the sphere of influence of the ÖVP’s clientele,” the Green Party representative said.
“The billion-euro promise won’t work out”
Above all, according to Tomaselli, the numbers don’t add up: 700 million euros in ÖBAG dividends will be missing from the budget every year going forward. At the same time, an annual return of around 9.25 percent would be necessary to reach 100 billion euros in 30 years. “Stocker is making a billion-euro promise without explaining who will pay for it or what realistic assumptions it’s based on.”
Idee: Ein Pensionsfonds soll Kapital aufbauen und das Pensionssystem langfristig mitfinanzieren.
Plan: Die Hälfte der Gewinne aus staatlichen Beteiligungen an Verbund, OMV, Post, Telekom, etc. fließen in den „Staatsfonds“, jährlich etwa 700 Millionen Euro. In 30 Jahren soll das Vermögen auf 100 Milliarden angewachsen sein und dann fünf Milliarden pro Jahr ins Pensionssystem zuschießen.
Hürde: Die Berechnung erscheint laut Experten recht optimistisch.
Vorbild 1: Der „Ölfonds“ Norwegens (1,8 Billionen Euro). Das Geld wird weltweit investiert, der Staat ist an Tausenden Unternehmen beteiligt. Gewinn im ersten Halbjahr? 160 Milliarden Euro. Ein Teil der Rendite landet im Pensionssystem.
Vorbild 2: Schweden! Ein Teil der Rentenbeiträge fließt in Fonds, die in Aktien, Anleihen, Immobilien und Infrastruktur investieren. Die Fonds dienen als Puffer für das Rentensystem.
Vorbild 3: Dänemark! Drei Säulen: Grundsicherung, Zusatzpension, dazu Pflicht- Betriebsrenten. Die meist per Tarifvertrag geregelten Fonds werden gemeinsam von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert.
Pferdefuß: Die SPÖ lehnt die Idee ab: Sie stehe nicht im Regierungsprogramm. Und: Die Sozialdemokratie will keine Privatisierung der Altersvorsorge.
Even a WIFO study commissioned by ÖBAG concluded in 2021 that Austria lacks both the prerequisites and the need for a sovereign wealth fund in the conventional sense. Stocker is thus presenting a 100-billion-euro promise without realistic financing, reliable return assumptions, or a coherent concept, Tomaselli criticizes.
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