Polizei gefordert

Erschöpft, orientierungslos: „Heli-Taxi“ gerufen

Tirol
04.09.2026 07:54

Gefordert waren die Hubschrauber der Polizei in den Tiroler Bergen am Donnerstag. Grund dafür waren Wanderer, die sowohl erschöpft als auch orientierungslos waren. Ausrücken mussten die „Heli-Taxis“ in das Pitztal und das Ötztal.

Zum ersten Einsatz kam es gegen 16.20 Uhr. Im Bereich des Kaunergrats in St. Leonhard im Pitztal hatte ein 36-Jähriger aus Deutschland den Notruf gewählt, weil er sich selbst nicht mehr zu helfen wusste. „Der Melder konnte seinen genauen Standort nicht angeben und teilte lediglich mit, dass er von der Tiefentalalm ausgehend seit vier Stunden weitergewandert sei“, schildern die Ermittler der Polizei. 

Wegen des ungenauen Standortes machte sich die Bergrettung Innerpitztal zu Fuß auf die Suche nach dem „Verschollenen“. Um 19.15 Uhr konnte die Besatzung des Polizeihubschraubers den 36-Jährigen in felsigem Gelände lokalisieren und unverletzt bergen.

Duo steckte auf „Jubiläumsgrat“ fest
Parallel dazu lief gegen 16.50 Uhr der zweite Einsatz an. Zwei Belgier im Alter von 23 und 24 Jahren waren auf die Wildspitze in den Ötztaler Alpen gewandert. „Auf dem sogenannten Jubiläumsgrat waren sie nicht mehr in der Lage, ihre Tour selbstständig fortzusetzen“, so die Exekutive. 

Die Mannschaft des Polizeihubschraubers fand das Duo schließlich und konnte es ebenfalls unverletzt bergen. „Anschließend wurden die beiden Belgier der Alpinpolizei übergeben“, heißt es abschließend.

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