Gefordert waren die Hubschrauber der Polizei in den Tiroler Bergen am Donnerstag. Grund dafür waren Wanderer, die sowohl erschöpft als auch orientierungslos waren. Ausrücken mussten die „Heli-Taxis“ in das Pitztal und das Ötztal.
Zum ersten Einsatz kam es gegen 16.20 Uhr. Im Bereich des Kaunergrats in St. Leonhard im Pitztal hatte ein 36-Jähriger aus Deutschland den Notruf gewählt, weil er sich selbst nicht mehr zu helfen wusste. „Der Melder konnte seinen genauen Standort nicht angeben und teilte lediglich mit, dass er von der Tiefentalalm ausgehend seit vier Stunden weitergewandert sei“, schildern die Ermittler der Polizei.
Wegen des ungenauen Standortes machte sich die Bergrettung Innerpitztal zu Fuß auf die Suche nach dem „Verschollenen“. Um 19.15 Uhr konnte die Besatzung des Polizeihubschraubers den 36-Jährigen in felsigem Gelände lokalisieren und unverletzt bergen.
Duo steckte auf „Jubiläumsgrat“ fest
Parallel dazu lief gegen 16.50 Uhr der zweite Einsatz an. Zwei Belgier im Alter von 23 und 24 Jahren waren auf die Wildspitze in den Ötztaler Alpen gewandert. „Auf dem sogenannten Jubiläumsgrat waren sie nicht mehr in der Lage, ihre Tour selbstständig fortzusetzen“, so die Exekutive.
Die Mannschaft des Polizeihubschraubers fand das Duo schließlich und konnte es ebenfalls unverletzt bergen. „Anschließend wurden die beiden Belgier der Alpinpolizei übergeben“, heißt es abschließend.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.