Zoll-Probleme erschweren das Trainingslager der ÖSV-Asse in Südamerika. Besonders mühsam erwischte es die Truppe von Matthias Mayer ...
„Mühsam, organisatorisch echt herausfordernd“, erzählt Marko Pfeifer. Womit der Cheftrainer nicht die Bedingungen in Südamerika meint, denn die sind „schön, winterlich und stabil“. Sondern die Probleme beim Transport – so blieben heuer viele Stücke am Zoll hängen, warteten die ÖSV-Trosse teils tagelang auf Teile des 17 Tonnen umfassenden Materials aus Torstangen, Skischuhen und weiterem Equipment. Was für Trainingsverzögerungen sorgte – am heftigsten erwischte es die Europacuptruppe um Trainer Matthias Mayer, die über fünf Tage verlor. „Auch ein Skidoo, den wir dringend brauchen, hängt noch fest – da laufen die Telefone heiß“, meint Pfeifer. Der vergangene Woche in Argentinien weilte, nun nach Chile flog. Und von seinen Abfahrern nur Positives zu berichten hat: „Der erste Block war richtig gut, die Burschen haben viele Kilometer gesammelt.“
Für die Slalom-Fahrer geht‘s nach Chile
Im Gegensatz zu den Slalom-Athleten, die – weil in Europa kein Schneetraining möglich ist, sogar die Schweizer Gletscher vorerst zu bleiben, – kurzfristig nach Chile reisen: Fabio Gstrein & Co. sind ab 12. September in El Colorado. „Das ist alternativlos“, so Pfeifer. Um für den WM-Winter gerüstet zu sein.
Apropos: 2027 steigt die Alpine in Crans Montana, ab 2028 sollen in jedem (!) nicht-olympischen Jahr eine alpine sowie nordische WM stattfinden – das beschloss die FIS um Präsident Alexander Ospelt.
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