Das kommende Brucknerfest stellt alles auf den Kopf. Schon ab Freitag, 4. September bringt E-Gitarrist Severin Trogbacher – er spielte schon mit Hubert von Goisern oder Conchita Wurst – die Musik Bruckners mitten in die Stadt. Er wird aber nicht nur zum Straßenmusiker, sondern geigt auch im Spital oder Jugendzentrum auf.
Für manche ist Bruckner weit weg, für andere ganz nah. Dazu zählt auch Severin Trogbacher, der Gitarrist spielte schon mit Hubert von Goisern, Konstantin Wecker, auch begleitete er als Musikdirektor Live-Produktionen von Conchita Wurst.
Aber in Bruckner ist er auch verliebt: „Ich bin praktisch im Schatten des Stifts St. Florian aufgewachsen, und Bruckner lief bei uns zu Hause seit ich denken kann. So gesehen, waren die Symphonien bereits meine Wiegenlieder. Das hat sich in einer ausgeprägten Liebe zur Brucknerschen Symphonik manifestiert“, sagt er im „Krone“-Talk.
Bruckner „verträgt“ E-Gitarre
Und diese Liebe verpackt er nun zu „Bruckners Taschensymphonie“, wie er Improvisationen auf der Gitarre und Geige nennt, die er auf Plätzen in Linz spielen wird. Was wird zu hören sein? „Ausgewählte Motive aus Anton Bruckners Symphonien, arrangiert für E – Gitarre, mit Effekten, Looper , etc.“, sagt er.
Am Freitag, 4. September, hat dieses Projekt im Rahmen des Brucknerfestes Premiere, ab 18 Uhr spielt Trogbacher auf Plätzen beim Brucknerhaus.
Und wie ein Straßenmusiker wird er anschließend an bestimmten Tagen im September (bis 27. 9.) u.a. am Taubenmarkt, im Seniorenzentrum, in der Jugendkulturbox oder auf der Aussichtsplattform am Pöstlingberg spielen.
Brucknerfest geht aus dem Haus hinaus
„Damit wird das Brucknerfest im öffentlichen Raum spürbar“, schildert Intendant Norbert Tragwöger das Ziel. Und: „Das ist Bruckner – ganz ohne Barrieren!“
Das Brucknerfest mit dem Motto „endlich“ startet dann ab 13. September richtig durch, wir haben bereits darüber berichtet.
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