Unerwartete Wende

Mord an Journalistin: Unternehmer freigesprochen

Ausland
02.09.2026 21:23
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der wohl spektakulärste Mordfall Maltas hat eine unerwartete Wendung genommen: Fast neun Jahre nach dem Autobomben-Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia ist ein Geschäftsmann freigesprochen worden. Ihm war vorgeworfen worden, Drahtzieher der Tat gewesen zu sein.

Caruana Galizia war am 16. Oktober 2017 in ihrem Auto in der Nähe ihres Hauses in die Luft gesprengt worden. Die 53-Jährige galt als eine der bekanntesten investigativen Reporterinnen des Landes. Sie hatte über Korruption in Politik und Wirtschaft in ihrem Land recherchiert.

Eine Jury sprach jetzt fast neun Jahre später den 44 Jahre alten Unternehmer Yorgen Fenech in Maltas Hauptstadt Valletta frei. Er wurde sowohl vom Vorwurf der Beihilfe zum Mord als auch der kriminellen Verschwörung freigesprochen.

Der Freispruch beendet zudem einen der längsten Mordprozesse in der Geschichte Maltas. Drei Auftragsmörder bekannten sich bereits vor einigen Jahren schuldig und verbüßen inzwischen Haftstrafen zwischen 15 und 40 Jahren. Zwei weitere Männer, die wegen der Lieferung der Bombe für den Anschlag verurteilt wurden, erhielten lebenslange Haftstrafen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung