US-Präsident Donald Trump hat schon einen See und den Golf von Mexiko umtaufen lassen. Jetzt denkt er darüber nach, dem nächsten Gebiet einen neuen Namen zu verpassen. „Sollten wir die Straße von Hormuz in Trump-Straße umbenennen???“, fragte der Präsident auf Truth Social.
Die Straße von Hormuz stehe „nun unter US-Kontrolle“, schrieb Trump. Deswegen erwäge er, die Meerenge umzubenennen – nach sich selbst. Es fragte in einem Beitrag auf seiner Plattform, ob die Straße von Hormuz bald „Trump-Straße“ heißen sollte. Trump fügte hinzu, die Wasserstraße wäre dann „wie Amerika selbst ‘heißer‘ denn je zuvor“.
Trump hatte in den vergangenen Wochen gedroht, die umkämpfte Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman unter US-Aufsicht zu stellen. Er veröffentlichte sogar eine Karte, auf der die Wasserstraße als „neues US-Territorium“ ausgewiesen ist.
Trump will Druck ausüben
Mit den Namensänderungen will Trump Druck ausüben. Vergangene Woche hatte er angeordnet, den Ontario-See im Grenzgebiet zu Kanada wegen eines Handelsstreits mit dem Nachbarland in „Amerika-See“ umzubenennen. Zuvor hatte er bereits den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ umtaufen lassen.
USA startete wieder Angriffe
In dem seit Ende Februar andauernden Krieg gegen den Iran hatten die USA am Sonntag nach wochenlanger Pause wieder Ziele in der Straße von Hormuz angegriffen. Damit wollte die US-Armee nach eigenen Angaben verhindern, dass Teheran weitere Seeminen ausbringt. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen in der Region.
Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor gut sechs Monaten hat Teheran die für den Welthandel wichtige Straße von Hormuz weitgehend blockiert. Im Gegenzug verhängten die USA eine Seeblockade iranischer Häfen. In der Folge stiegen die Ölpreise weltweit massiv an.
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