Diesmal in Steiermark

Hagel verwandelt Stadt erneut in Winterlandschaft!

Wetter
02.09.2026 18:12

Der Himmel öffnet seine Schleusen: Gewitter, Starkregen und teils heftiger Hagel haben am Mittwochnachmittag weite Teile Österreichs getroffen. Besonders heftig erwischte es etwa gegen 16 Uhr Köflach – dort ging ein extrem starker Hagelschauer nieder.

Was zunächst nach einem ganz normalen Spätsommertag aussah, kippte am Nachmittag vielerorts innerhalb kürzester Zeit. In fast allen Bundesländern bestand Unwettergefahr, Gewitterzellen zogen über das Land und hatten neben kräftigem Regen auch Hagel im Gepäck. Besonders betroffen: die Südweststeiermark und das südliche Burgenland.

Hagelschauer in der Steiermark
Eindrucksvoll zeigte sich die Kraft der Gewitter vor allem in Köflach: Gegen 16 Uhr wurde die Stadt von einem extrem starken Hagelschauer überrascht.

Die Eisgeschosse kamen plötzlich vom Himmel. Aus dem sommerlichen Wetter wurde innerhalb weniger Minuten ein regelrechtes Hagelgewitter. Ein Foto der österreichischen Unwetterzentrale zeigt: Der Hagel hat den Ort kurzerhand in eine Winterlandschaft verwandelt. Auch Stainz war von einem Hagelschauer betroffen (siehe Foto unten).

(Bild: Gerald Schwaiger)

Auch in zahlreichen anderen Regionen musste am Nachmittag mit kräftigen Gewittern und Hagel gerechnet werden. Verschont blieben hingegen Wien, Oberösterreich und Vorarlberg.

Die Gewittergefahr bleibt damit zunächst das bestimmende Thema. Wer am Mittwoch noch unterwegs ist, sollte den Himmel also besser im Auge behalten – denn die nächste dunkle Wolke kann es in sich haben.

Im Laufe des Abends und der Nacht beruhigt sich die Wetterlage zunehmend. Die Schauer und Gewitter klingen nach und nach ab, regional können aber noch Wolkenfelder durchziehen. Besonders im Nordosten können sich bis Donnerstagmorgen dichtere Wolken halten, entlang der Alpen sind vereinzelt noch Regentropfen möglich.

Gewaltige Hagelmengen verwandelten die Straßen binnen weniger Minuten in eine eisige Landschaft.
Gewaltige Hagelmengen verwandelten die Straßen binnen weniger Minuten in eine eisige Landschaft.(Bild: Freiwillige Feuerwehr Wagrain)

Wie heftig die Hagel-Gewitter derzeit ausfallen können, zeigte sich bereits am Montagabend in Wagrain im Pongau. Dort ging binnen rund 20 Minuten eine derart gewaltige Menge an Hagel nieder, dass sich auf den Straßen bis zu einen halben Meter hohe Hagelberge auftürmten. 

Schauerneigung bleibt am Donnerstag gering
Am Donnerstag zeigt sich dann aber wieder ein freundlicheres Bild: Nach einem teils wolkigen Start kommt immer öfter die Sonne heraus. Vor allem im Westen und Süden wird es freundlicher, die Schauerneigung bleibt gering.

Und auch die Temperaturen machen wieder Lust auf Sommer: Bis zu 30 Grad sind am Donnerstag möglich.

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