Für Sonja Gigler und die ÖSV-Skicrosser geht es bald ins Trainingslager nach Chile. Davor aber steht für die Vorarlbergerin noch einmal entspannen auf dem Programm, vor dem Abflug nach Südamerika wartet eine Woche Urlaub auf Malta.
Die Kürzungen, die der ÖSV in dieser Saison in vielen seiner Sparten vornahm, machte auch vor den Skicrossern nicht halt. Zuletzt sickerte durch, dass die Athleten einen Teil der Kosten für das Trainingslager Chile selbst tragen werden. Ländle-Skicrosserin Sonja Gigler sieht das Thema ziemlich entspannt. „Wir zahlen den Flug, das stimmt. Aber einen Selbstbehalt hatten wir auch schon im vergangenen Jahr, so gesehen macht es also keinen Unterschied. Wichtig ist, dass wir trainieren können“, sagt die Harderin, die mit dem rot-weiß-roten Team am 13. September Richtung Südamerika abheben wird. Die Rückreise ist derzeit am 2. Oktober geplant.
Bis dahin steht für Gigler aber noch Urlaub auf dem Programm, bald geht es für eine Woche nach Malta. „Um noch einmal zu regenerieren, ehe es voll in die neue Saison geht“, erzählt die 24-Jährige.
Kraft gut gehalten
Beim letzten Gespräch mit der „Krone“ hatte Gigler Anfang Juli verraten, dass sie gezielt ein paar Kilogramm zulegen will, um ihren Gewichtsnachteil gegenüber den anderen Spitzen-Athletinnen etwas auszugleichen. Wie hat das funktioniert? „Leider nicht so gut“, lacht die Polizeisportlerin, die im nächsten Frühjahr ihre Abschlussprüfung ablegen wird, „ich habe im Sommer eine Gastritis gehabt und da zwei oder drei der hart erkämpften Kilos wieder verloren. Aber es ist schon okay so, die Kraft habe ich trotzdem ganz gut halten können!“
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