Nach der Auflösung des traditionellen Gutshofs verteilt die Stadt Dornbirn die städtischen Agrarflächen auf mehrere regionale Betriebe. Mit 20 Pachtpaketen und klaren Vergabekriterien soll die heimische Lebensmittelproduktion nachhaltig gestärkt werden.
Die Areale bleiben zwar im städtischen Eigentum, werden nun aber neu an aktive Landwirtinnen und Landwirte vergeben. Um die Vergabe fair und praxisnah zu gestalten, hat der Stadtrat einen detaillierten Kriterienkatalog beschlossen: Prinzipiell erhält jeder Hof nur ein Paket.
Punkte gibt es bei der Bewerbung vor allem für kurze Anfahrtswege, um unnötigen Verkehr im Ried zu vermeiden. Zudem fließen Kriterien wie Bio-Zertifizierung, Alpwirtschaft, Junglandwirte-Förderung und die Präsenz auf dem Dornbirner Wochenmarkt in die Bewertung ein. Die Verträge verpflichten die Pächter zudem zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung – etwa durch Blühstreifen und reduzierten Düngereinsatz.
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