Die ks-trockenbau-innenausbau GmbH aus Dornbirn hat beim Landesgericht Feldkirch Insolvenz angemeldet. Über 130.000 Euro an Verbindlichkeiten stehen im Raum, die genauen Ursachen des Vermögensverfalls sind noch unklar. Die Masseverwalterin prüft nun die Möglichkeit einer Fortführung.
Ein weiterer Insolvenzfall beschäftigt die Vorarlberger Baubranche: Am Mittwoch wurde über das Vermögen der ks-trockenbau-innenausbau GmbH mit Sitz in Dornbirn auf Eigenantrag ein Konkursverfahren am Landesgericht Feldkirch eröffnet. Ob und wie viele Dienstnehmer von dem Konkurs betroffen sind, steht derzeit noch nicht fest.
Masseverwalterin bestellt
Nach ersten Angaben belaufen sich die Verbindlichkeiten der Schuldnerin auf rund 130.000 Euro. Zu den genauen Ursachen des finanziellen Niedergangs liegen dem Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) aktuell noch keine Informationen vor. Die Hintergründe sollen nun in Zusammenarbeit mit der gerichtlich bestellten Masseverwalterin, der Dornbirner Rechtsanwältin Nuschine Messner, ermittelt werden. Messner muss zudem kurzfristig darüber entscheiden, ob der Gewerbebetrieb fortgeführt werden kann oder liquidiert werden muss.
Betroffene Gläubiger können ihre Forderungen ab sofort und bis zum 27. Oktober 2026 über den KSV1870 anmelden. Die erste Prüfungs- und Berichtstagsatzung am Landesgericht Feldkirch wurde für den 9. November 2026 angesetzt.
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