Sonja Gigler darf durchatmen! Denn mit ihrer überstandenen Qualifikation fürs zweite Rennen beim Skicross-Weltcup in Veysonnaz (Sz) erreichte die Harderin die Verbandskriterien für eine Nominierung für die Olympischen Winterspiele, die im Februar in Mailand und Cortina (It) eröffnet werden.
Entweder einen Platz unter den Top-8 oder zwei unter den Top-16 waren vom Verband gefordert, dieses Kriterium erfüllt die „Rauch-Racerin“ seit Donnerstag. Damit stehen die Chancen für ein Olympia-Ticket sehr gut für Gigler, auch wenn die offiziellen Nominierungen erst am 26. Jänner vom ÖSV erfolgen werden.
Und so meldet sich Gigler, die sich im Februar 2023 bei der WM in Bakuriani (Geo) und ein zweites Mal im Februar 2024 beim Comeback auf der Reiteralm das Kreuzband gerissen hatte, nun endgültig zurück. „Ich muss sagen, mir fällt ein brutaler Stein vom Herzen“, sagte die 24-Jährige erleichtert, „Olympia war die letzten zwei Jahre immer im Hinterkopf, es war ein sehr großer Antrieb für mich, der mich hat weiterkämpfen lassen. Und dass sich diese harte Arbeit gelohnt hat und dass ich es mir verdient habe, ist wirklich eine riesengroße Erleichterung für mich.“
Wichtiger Schritt
Über die starke Leistung der Vorarlbergerin freute sich auch der sportliche Leiter der ÖSV-Skicrosser. „Wir haben alle darauf gewartet und jetzt hat Sonja es mal geschafft, den Schalter umzulegen“, sagte Markus Gutenbrunner, „es war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“ Neben Gigler hat auch Nicolas Lussnig gute Chancen, bei den Spielen in Italien dabei zu sein.Der Oberländer schaffte die Quali für das erste Rennen in Veysonnaz am Freitag, als drittbester Österreicher hinter Johannes Aujesky und Tristan Takats. Schwierig werden dürfte es dagegen für den Klostertaler Claudio Andreatta – der verpasste in der Westschweiz zweimal die Final-Quali, wie auch Lussnig für den Samstagsbewerb.
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