Frauenleiche gefunden

Obduktion bestätigt Verdacht auf Fremdverschulden

Oberösterreich
03.09.2026 11:29

Von spielenden Kindern wurde am Dienstag im oberösterreichischen Vöcklabruck die Leiche der 53-jährigen Sonja K. am Ufer der Ager gefunden. Da die Tote mehrere Stichverletzungen aufwies, ordnete die Staatsanwaltschaft Wels eine Obduktion an. Die „Krone“ kennt das Ergebnis.

Am Dienstag gegen 16 Uhr wurde unweit einer Schrebergartensiedlung im Ortsteil Dürnau die Leiche der 53-jährigen Sonja K. aus Laakirchen gefunden. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete eine Obduktion an, um die Todesursache zu ermitteln. Nun liegt ein erstes Ergebnis vor: „Die Obduktion ist abgeschlossen. Am Leichnam wurden mehrere Stichverletzungen gefunden, es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von Fremdverschulden auszugehen“, erklärt Christoph Weber von der Staatsanwaltschaft Wels.

Viele Fragen offen
Es bleiben aber viele Fragen offen. Wann genau die 53-Jährige gestorben ist, ob der Fundort auch der Tatort war oder wo und wie oft die Frau gestochen wurde, will die Anklagebehörde aus ermittlungstaktischen Gründen nicht beantworten. Ebenfalls offen bleibt, ob eine mögliche Tatwaffe gefunden wurde bzw. ob es bereits Verdächtige gibt.

Vor Tod in Krankenhaus
Fakt ist, dass der Auffindungsort nur unweit des Salzkammergut Klinikums Vöcklabruck liegt. Dort soll die 53-Jährige vor ihrem Tod in der psychiatrischen Abteilung untergebracht gewesen sein. Am 29. August wurde sie als abgängig gemeldet.

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