Aufregung um „Sager“

Arbeiterkammer macht gegen Patientenhotels Front

Oberösterreich
24.08.2026 12:07
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Sogenannte „Patientenhotels“ sollen in Zukunft die Übernachtungen im Krankenhaus nach „kleineren“ Operationen ersetzen. Zumindest, wenn es nach dem Sprecher der Ordensspitäler OÖ geht. Ziel sei es, Krankenhäuser zu entlasten, neue Kapazitäten zu schaffen und zugleich Kosten einzusparen. Die AK OÖ spricht sich dagegen aus. Damit würden die Kosten auf die Patienten verlagert werden.

Immer mehr Menschen sind mit dem Zustand des Gesundheitssystems unzufrieden. Nur mehr 40 Prozent der befragten AK OÖ-Mitglieder sind mit den Spitälern in unserem Bundesland zufrieden, 23 Prozent können ihnen gar nichts Positives mehr abgewinnen. Besonders groß ist die Unzufriedenheit bei jenen, die das Gesundheitssystem am meisten benötigen oder über nur geringe finanzielle Mittel verfügen. So sind 38 Prozent jener Personen, deren Einkommen nicht ausreicht, mit den Spitälern unzufrieden, bei Menschen mit chronischen Erkrankungen beträgt dieser Anteil 29 Prozent.

Die Unzufriedenheit steigt
Immer mehr Menschen sind mit dem Zustand des Gesundheitssystems unzufrieden. Nur mehr 40 Prozent der befragten AK OÖ-Mitglieder sind mit den Spitälern in unserem Bundesland zufrieden, 23 Prozent können ihnen gar nichts Positives mehr abgewinnen. Besonders groß ist die Unzufriedenheit bei jenen, die das Gesundheitssystem am meisten benötigen oder über nur geringe finanzielle Mittel verfügen. So sind 38 Prozent jener Personen, deren Einkommen nicht ausreicht, mit den Spitälern unzufrieden, bei Menschen mit chronischen Erkrankungen beträgt dieser Anteil 29 Prozent.

Nicht jeder kann sich solche „Hotels“ leisten
Die Auswirkungen von Ideen wie „Patientenhotels“ sind klar: Leistungen
werden zulasten der Versicherten aus dem Krankenhaus ausgelagert. Aber nicht alle Menschen werden sich diese Zusatzausgaben leisten können. Im Vorjahr haben die Österreicher:innen zusätzlich zu den Sozialversicherungsabgaben 24,4 Prozent der Gesundheitsausgaben selbst bezahlt. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) hat zudem bereits Leistungen gestrichen, wie zum Beispiel Krankentransporte oder Zahnleistungen. „Es darf keine weiteren finanziellen Belastungen für Patientinnen und Patienten geben“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.

Unklar ist zudem, wie die nötige Qualität gewährleistet werden soll. Zu befürchten ist eine Gefährdung des Heilungsprozesses, wenn Patient:innen die oft nötige Betreuung nicht mehr im Krankenhaus erhalten.

Faire und nachvollziehbare Terminvergaben bei OP-Terminen
„Es braucht eine gerechte, qualitative Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Oberösterreich. Wartezeiten auf Leistungen der öffentlichen Gesundheitsversorgung müssen in allen Bereichen drastisch reduziert werden und es braucht faire und nachvollziehbare Terminvergaben bei OP-Terminen“, so AK-Präsident Andreas Stangl.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung