Keine Beleuchtung

Alarm bei Haltestelle! „Beinahe Kinder überfahren“

Oberösterreich
23.10.2026 11:20

„Man sieht die Kinder einfach nicht!“ Eine Marchtrenkerin schlägt wegen der schlechten Beleuchtung auf der Weißkirchner Straße Alarm. Nachdem sie Schüler bei einem Zebrastreifen erst viel zu spät bemerkt hatte, verspricht der Bürgermeister jetzt eine rasche Lösung.

„Die Weißkirchner Straße in Marchtrenk ist in der Früh aktuell eine echte Challenge“, meint eine besorgte Einwohnerin. Sie spricht zahlreichen Anwohnern direkt aus dem Herzen. Besonders heikel ist die Situation kurz vor dem Altersheim bei der Haltestelle Moosbachstraße. Morgens ist es finster, Kinder gehen zum Bus, es fehlt eine Beleuchtung. „Heute hätte ich beinahe Kinder übersehen, die von links über den Zebrastreifen zur Bushaltestelle wollten. Trotz Warnwesten sieht man sie einfach nicht, wenn kein Licht auf sie fällt“, macht die Dame auf die Gefahrenstelle aufmerksam.

Kaputte LED-Lampe, aber der Ortschef rückte aus
„Es gibt sehr wohl eine Beleuchtung, aber die LED-Lampe ist kaputt“, wollte sich Bürgermeister Paul Mahr (SPÖ) schnell um das Problem kümmern. „Ich bekomme täglich 60 Mails, die muss ich erst mal durchschauen. Aber ich bin täglich unterwegs und sehe mir das gleich persönlich an“, versprach der Ortschef auf Anfrage der „Krone“.

Die Weißkirchner Straße wurde im vergangenen Jahr mit einer 30er-Zone und Verkehrsinseln beruhigt. Die Reparatur der Lampe wurde von Mahr sofort angeordnet. Auch über zusätzliche Beleuchtungen werde diskutiert. Denkbar seien etwa Solarlampen, die vergleichsweise rasch installiert werden könnten.

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