Da schau her!

Geldsammler bekommt exotischen Schein von Leserin

Salzburg
23.08.2026 07:00

Zehn Dirhams fielen „Krone“-Leserin Edeltraud Hollaus schon vor Jahren in die Hände. Für die Pinzgauerin war klar: Der besondere Schein muss unbedingt zu Geldsammler und Weltrekordhalter Mirko Mazzucco.

Einen besonderen Geldschein entdeckte Edeltraud Hollaus in ihren eigenen vier Wänden in Mittersill. „Es ist eine schöne Banknote mit vier Kamelen darauf, viel mehr weiß ich darüber leider nicht“, erzählt die Pensionistin. Als sie den Artikel über den Weltrekord des Salzburger Geldsammlers Mirko Mazzucco in der „Krone“ entdeckte, war ihr sofort klar: Der Schein muss in seine Sammlung!

Mirko Mazzucco hat 3015 Geldscheine. Ein besonders Exemplar.
Mirko Mazzucco hat 3015 Geldscheine. Ein besonders Exemplar.(Bild: Andreas Tröster)

Also meldete sie sich direkt in der Redaktion, verfasste einen handschriftlichen Brief und legte die Banknote – zehn Dirhams aus den Vereinigten Arabischen Emiraten – in den Umschlag. „Früher bin ich auch sehr gerne gereist. Ich verstehe Mazzuccos Sammelleidenschaft“, sagt sie. 

Arabische Banknote war Trinkgeld von Gästen
Hollaus Banknote stammt allerdings nicht von einer eigenen Reise, sondern von arabischen Urlaubsgästen. „Es ist schon sehr lange her, als ich den Schein als Trinkgeld bekommen habe. Aber ich erinnere mich noch sehr gut an Datteln, die mir als Gastgeschenk mitgebracht worden sind. Diese sind nicht einmal vergleichbar mit jenen, die man bei uns kaufen kann.“

Edeltraud „Traudi“ Hollaus mit ihrem geliebten Hund Aiko
Edeltraud „Traudi“ Hollaus mit ihrem geliebten Hund Aiko(Bild: Verein „Tier im Glück Pinzgau“)

In Salzburg hält Mazzucco freudig den Brief aus dem Pinzgau in den Händen. Seit seinem Weltrekord mit knapp 900 Geldscheinen hat er eifrig weitergesammelt. Dirhams sind natürlich auch dabei, aber noch kein Zehner. „Durch den offiziellen Rekord habe ich noch einmal eine extra Motivation bekommen“, schmunzelt der Geldsammler, dessen Leidenschaft für die bunten Scheine aus aller Welt und allen Epochen noch lange nicht erschöpft ist.

Schein aus dem Pinzgau stammt aus dem Jahr 1973
Der Geldschein aus dem Pinzgau ist bereits die 3015. Banknote, die ihren Weg in die fein säuberlich sortierten Sammelmappen schafft. Gespannt schnappt sich Mazzucco sein Handy und stellt den Zoom der Kamera ein, um das Kleingedruckte zu lesen. Danach kommt ein riesiges Buch mit mehr als 1000 Seiten auf den Tisch, „World Paper Money“, also „Papiergeld der Welt“. Nur wenige Augenblicke später steht fest: Der Schein aus dem Pinzgau stammt aus dem Jahr 1973. Er dürfte seinen Weg in die Salzburger Berge also bereits in den 70er- oder 80er-Jahren gefunden haben.

„Die Sammlung ist ja wohl unglaublich“, staunt Hollaus über die gewaltige Anzahl der Banknoten. „Es freut mich wirklich, dass mein Schein nun ein Teil davon ist.“ Diesen habe sie nach dem Tod ihres Mannes zufällig beim Umräumen neben einer Kaffeemaschine gefunden. Warum sie diese Banknote aufgehoben hat? Das wisse sie selbst nicht so genau...

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Salzburg
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung