Rund um die Rallyes bei Horn gehen weiter die Wogen hoch. Jetzt melden sich die Veranstalter zu Wort zu den Vorwürfen wegen Lärm und Trockenheit-Missachtung.
Mögliche Brandgefahr sowie der Lärm aufheulender Motoren sorgen – wie berichtet – rund um die Rennen am Fuglau-Ring bei Horn seit Wochen für heiße Diskussionen. Doch kritische und wohl auch berechtigte Stimmen der geplagten Anrainer werden von Veranstalter Thomas Leichtfried gekontert. Er verweist auf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die mit der Feuerwehr umgesetzt wurden und werden. „Gerade beim Rallycross im August war uns völlig klar: Es ist trocken – wir müssen etwas tun. Für die Rennen wurden daher zusätzlich 9000 Liter Wasser bereitgestellt, weitere Feuerlöscher an mehreren Positionen aufgestellt und zusätzliche Helfer zur Beobachtung eingesetzt“, beteuert der glühende Rallye-Fan. Außerdem habe man alle Bewilligungen eingeholt.
„Auch beim Freien Fahren gelten klare Auflagen für die Teilnehmer, unter anderem hinsichtlich der Lautstärke und mehr. Wir geben die Betriebstage sogar freiwillig zu Jahresbeginn bekannt. Zusätzlich versuchen wir bewusst, Sonn- und Feiertage zu vermeiden, um Rücksicht zu nehmen“, sagt Leichtfried. Konziliante Geste: „Natürlich haben Anrainer Rechte und natürlich müssen berechtigte Beschwerden ernst genommen werden!“ Die Strecke befinde sich übrigens auf abgesperrter Motorsportanlage und nicht auf einer freien Strecke durch einen Wald.
Doch damit ist der Ärger nicht vom Tisch. „Zusätzliche Feuerlöscher mögen das Risiko reduzieren, sie beantworten nicht automatisch die Fragen nach Belastungen für uns, die wir derzeit an der Strecke erleben müssen“, so ein Betroffener. Jetzt brauche es klare Regeln, Kontrolle und einen offenen Dialog. Ortschef Markus Reichenvater aus Altenburg bietet sich dabei als Mediator für einen runden Tisch an: „Kontaktiert mich!“
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