Obwohl der Trainer zu leichten Scherzen aufgelegt war, nimmt Red Bull Salzburg die Aufgabe Mjällby AIF total ernst. Für die Bullen steht im Duell mit den Schweden das Maximum auf dem Spiel. Eine Kolumne aus der Sportredaktion.
„Die Schweeeden sind ein ganz harter Brocken.“ Mit diesem Sager machte sich Reporterlegende Hans Huber im Jahr 1997 – wenn auch unfreiwillig – unsterblich. Ganz so hart mag der schwedische Brocken Mjällby als aktueller Tabellenelfter wohl nicht sein. Dennoch trifft Salzburg auf einen Meister und nimmt ihn entsprechend ernst. Obwohl Trainer Danny Röhl offenbar erst einmal auf der Landkarte nachschauen musste, woher der heutige Gegner genau stammt, wie er scherzhaft anmerkte.
Bei all der guten Laune fordert der Coach vollste Konzentration von seinen Spielern. Der Deutsche ließ Mjällby zudem vor Ort beobachten. Um die Regeneration zu fördern, absolvierte die Mannschaft noch Mittwochnachmittag auf der eigenen Anlage das Abschlusstraining und hob erst am Abend ab.
„Wir gehen voll auf Sieg“
An der Ostseeküste geht es heute neben dem siebenten Pflichtspiel ohne Niederlage in Serie unter Röhl auch um eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche. Die Marschroute ist klar. „Wir gehen voll auf den Sieg, weil die Europa League aktuell unser größtes Ziel ist“, verdeutlicht Mittelfeldspieler Abubakr Barry die Ambitionen der Bullen. Nur das Maximum – in diesem Fall die Ligaphase des zweitwichtigsten europäischen Vereinswettbewerbs – ist für den Klub gut genug. Ganz egal, wie hart der Brocken auf der Gegenseite wirklich ist.
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