„Ohrenbetäubend“

Motoren-Lärmhölle macht Anrainern das Leben schwer

Niederösterreich
14.08.2026 18:00

Es dröhnt und röhrt unentwegt! Trotz zahlreicher Bedenken heulen am Fuglau-Ring (Niederösterreich) ungebremst die Motoren auf – zum Leidwesen der Anrainer!

„Wir haben seit Juli kein einziges lärmfreies Wochenende gehabt. Und auch von Montag bis Freitag heulen beim sogenannten ,freien Fahren’ immer öfter Motoren ohrenbetäubend auf“, wandten sich verzweifelte Anrainer neuerlich an die „Krone“.

Tatsächlich wird am Fuglau-Ring bei der Abtei in Altenburg zulasten der Natur und trotz Dürre- und Waldbrandgefahr gerast, was die Pferdestärken unter der Haube hergeben.

Wie berichtet, setzt sich Bürgermeister Markus Reichenvater für eine gütliche Einigung und einen runden Tisch ein. All das streben auch die geplagten Waldviertler Dorfbewohner an: „Wir wollen doch nur, dass die Rennen und die ganze Fahrerei im wahrsten Sinne des Wortes in geordneten Bahnen verläuft.“ Denn theoretisch kann dort von 9 bis 18 Uhr voll in die Gaspedale getreten werden. Laut Polizei wurde das genehmigt.

Landespolitik fühlt sich nicht zuständig
Seitens der Behörden in St. Pölten hieß es zur „Krone“, dass alle Bewilligungen erteilt wurden und die Auflagen von den Betreibern der Rennstrecke erfüllt werden. Seitens der Politik fühlt sich niemand für die motorisierten Zustände auf den auch als Nordring bezeichneten Pisten zuständig. Jetzt probieren es die Nachbarn der Rennpiloten mit einem direkten Appell an die Landesregierung: „Helft uns, der Lärmhölle zu entrinnen“.

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