„Ich war näher dran aufzuhören, als das Team zu wechseln“, versicherte Max Verstappen in Zandvoort, nachdem Red Bull am Donnerstag dessen Vertragsverlängerung bis 2030 bekannt gegeben hatte.
Denn: Es sei nach wie vor sein Ziel, seine Karriere bei Red Bull zu beenden. Das habe er auch bereits gesagt, als der 2022 verstorbene Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz noch am Leben war. „Es sind noch viele Jahre vor uns, aber wir kommen dem näher.“
Verstappen fährt seit 2016 für Red Bull in der Formel 1, davor war er unter den Fittichen des Steirers Helmut Marko zwei Jahre im hauseigenen Junior-Programm aufgebaut worden. Wegen seiner Unzufriedenheit mit der jüngsten Regelrevolution hatte es Spekulationen gegeben, dass sich der Ausnahmefahrer nach Alternativen umsehen könnte – bei anderen Teams, aber auch außerhalb der Königsklasse.
„Er ist der Mittelpunkt unseres Teams“
„Die Entscheidung, unseren gemeinsamen Weg fortzusetzen, beruht auf dem Vertrauen, das Max und das Team über viele Jahre hinweg aufgebaut haben“, erklärte der Franzose Laurent Mekies, der bei Red Bull im Vorjahr Langzeit-Teamchef Christian Horner nachgefolgt war. „Er ist viel mehr für uns als der schnellste Fahrer der Welt. Er ist der Mittelpunkt unseres Teams. Zu wissen, dass er bei uns sein wird, um den nächsten siegreichen Zyklus aufzubauen, ist phänomenal.“
Mitentscheidend für Verstappens Verbleib in der Königsklasse scheinen die angekündigten Anpassungen am von ihm ungeliebten, weil stark auf Energierückgewinnung statt auf Maximalleistung ausgelegten Motorenreglement zu sein. Diese greifen in kleinen Teilen bereits kommende Saison. „Ob 2030 schon ein neuer Motor kommt oder 2031, wird man sehen“, sagte Marko. Das Motorenreglement habe aber ein Ablaufdatum. „Das hat ganz sicher eine Rolle gespielt.“
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