Der Impfstoff mit dem Namen cAd3-EBOZ stammt vom britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline. Den Probanden wird dabei nicht das Ebola-Virus gespritzt. Der Impfstoff basiert auf einem gentechnisch veränderten Schimpansen-Adenovirus. Er wird bereits in den USA und England an Menschen getestet. Bisher sind keine Nebenwirkungen aufgetreten.
Unter den 120 Probanden befinden sich 50, die sich an der Bekämpfung von Ebola in Westafrika beteiligen. Nach der Impfung müssten sie noch zwei Wochen für die klinische Studie zur Verfügung stehen, bevor sie abreisten, sagte ein CHUV-Mediensprecher am Dienstag. Das CHUV erhielt über 400 Mails von Freiwilligen. Das dürfte deutlich ausreichen, fügte der Sprecher an. Das Heilmittelinstitut Swissmedic hatte vor einer Woche grünes Licht für die Studie mit dem Impfstoff am CHUV gegeben.
Probanden auch in Genf gesucht
Am Universitätsspital Genf fehlt bisher die Bewilligung von Swissmedic für den Test eines weiteren experimentellen Impfstoffes rVSV-ZEBOV, der in Kanada entwickelt wurde. Die Genfer Universitätsspitäler erhielten aber bereits die Erlaubnis, hundert Probanden zu suchen. Man suche vor allem Personen, die sich nach Afrika zu einem Hilfseinsatz gegen die Ebola-Epidemie begeben.
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