Vom Traumhaus zur Zukunftsfrage: Die Ausstellung „Suburbia. Gebaute Träume – Zukunft Einfamilienhaus“ im Linzer afo architekturforum oberösterreich nimmt eines der größten österreichischen Lebensziele kritisch unter die Lupe: das Einfamilienhaus. Man zeigt Schattenseiten und innovative, neue Konzepte.
Pool, Garten, Doppelgarage, Ruhe im Grünen. Jahrzehntelang galt das Einfamilienhaus als ultimatives Symbol für Freiheit, Wohlstand und Familienglück.
Und bis heute wünscht sich ein Großteil der Bevölkerung die Verwirklichung dieses Traums, der unser Landschaftsbild nachhaltig geprägt hat.
Die Ausstellung „Suburbia. Gebaute Träume – Zukunft Einfamilienhaus“ im afo architekturforum oberösterreich beleuchtet nun das „gebaute Lebensideal“ von mehrere Seiten.
Mit historischen Dokumenten, Grafiken und Statistiken zeigt die Schau, die vom Architekturzentrum Wien produziert worden ist, wie das Modell Einfamilienhaus von den amerikanischen Vorstädten aus seinen Siegeszug rund um den Globus antrat und ganze Landschaften nachhaltig veränderte.
Blick auf die Schattenseiten macht Visionen möglich
Die Schattenseiten: Flächenfraß, Bodenversiegelung, Leerstand und steigende ökologische Belastungen. Das führt zu Fragen, die angesichts von Klimakrise und Wohnraummangel aktueller denn je sind. Und: Das Eigenheim kommt in die Jahre. Statt Abriss und Neubau wurden 13 bestehende Einfamilienhäuser durch Sanierung, kreativen Umbau und innovative Umnutzung zukunftsfit gemacht.
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