Oberösterreich macht bei der KI-Forschung gemeinsame Sache mit Bayern. JKU und Software Competence Center Hagenberg kooperieren künftig mit dem mächtigen Leibniz-Rechenzentrum bei München. LH Thomas Stelzer besiegelte nun den Hightech-Pakt.
Begonnen hatte alles bei einem Besuch von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) beim bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) vor gut zwei Jahren: Damals stieß Oberösterreich eine engere Zusammenarbeit bei der KI-Forschung an. Ein Fokus lag schon damals auf dem Leibniz-Rechenzentrum in Garching bei München, das über enorme Rechenpower und Know-how bei künstlicher Intelligenz und Quantencomputing verfügt.
Geleitet wird es von einem Oberösterreicher: Dieter Kranzlmüller stammt aus Schwertberg und begann seine Karriere an der Kepler Uni.
Wir versuchen, nicht nur selber im Land stark zu sein, sondern holen uns auch Partnerschaften.
Landeshauptmann Thomas Stelzer, ÖVP
Was 2024 als Initiative begann, wurde am Dienstag in der Bayerischen Staatskanzlei in München mit Brief und Siegel fixiert. Das Leibniz-Rechenzentrum, die Kepler Uni und das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) schlossen eine strategische Kooperation. Forscher sollen zwischen den Standorten wechseln, gemeinsame Projekte starten und Wissen austauschen.
Durch Zusammenarbeit, durch Bündelung der Kräfte kann man am Ende noch mehr erreichen.
Bayerischer Staatsminister Florian Herrmann, CSU
Dabei startet die Zusammenarbeit nicht erst mit der Unterschrift, wie Bayerns Staatsminister Florian Herrmann sagte: „Schon jetzt wird zusammengearbeitet. Durch die Bündelung der Kräfte wollen wir eine größere kritische Masse schaffen und bei den Zukunftstechnologien mehr PS auf die Straße bringen.“
Für Stelzer geht es auch um Europas technologische Eigenständigkeit – und um den Industriestandort. „Wir müssen nicht nur auf andere Erdteile schauen oder irgendwo hinterher hoppeln, wir stärken uns selber. Die Kooperation trägt dazu bei, dass wir ein Technologiestandort bleiben können“.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.