Das bekannte Vorarlberger Food-Entertainment-Duo „Piefke und Fatso“ geht unter dem Titel „Oanen in dr Krone“ für die „Krone“ auf kulinarische Entdeckungsreise. Und keine Bange, im Café im Jüdischen Museum wird kein Kuchen aus dem 17. Jahrhundert verkauft. Aber das Rezept stammt aus dieser Zeit.
Diese Woche führt unser Weg nach Hohenems. Hier hat sich ja so einiges getan in den vergangenen Jahren: Die Stadt bietet viel Abwechslung: kulinarisch, unterhaltungstechnisch, kulturell. Zahlreiche Gastro-Konzepte gediehen hier in der Vergangenheit – so manche durchaus auch mit Substanz.

Genuss, wo man ihn nicht erwartet
Ein Ort, an dem kulinarische Genüsse eher nicht erwartet werden, ist ein Museum. Und wir sprechen hier nicht über irgendein Museum, nein. Gemeint ist das Jüdische Museum. Denn abgesehen von den faszinierenden Exponaten und der reichen Geschichte, die hier vermittelt wird, findet man hier auch ein Café.
Von einem guten Glas Wein über den wohl besten Kaffee des Landes (probieren Sie es selbst!) bis zu feinen Bagels bekommt man alles, was man für einen entspannten Aufenthalt so braucht. Zudem punktet das Café mit einem wunderbaren Garten, der auch im Hochsommer angenehme Temperaturen verspricht.
Zurück zum Kuchen
Und dann wäre da noch besagter Kuchen, genau genommen: der jüdische Hochzeitskuchen. Dieser ist nicht nur ein köstliches Dessert, sondern ein Stück Geschichte.
Essen: 4/5
Service: 3,5/5
Ambiente: 4,5/5
Gesamteindruck: 4/5
Website: Café im Jüdischen Museum, Hohenems
Ein toller Ort inmitten des Ländles, der zu Diskurs und Entspannung zugleich einlädt.
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