Vorarlberg:

Keine Mautgebühren für Landesstraßen geplant

Vorarlberg
20.08.2026 07:54
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die beiden Landesräte Christof Bitschi und Marco Tittler stellten am Mittwoch klar, dass „zusätzliche Belastungen“ der falsche Weg seien. Im Burgenland werden ab kommenden Jänner solche Gebühren eingehoben.  

Anders als im Burgenland wird auf Vorarlbergs Landesstraßen 2027 keine Lkw-Maut eingeführt. Zusätzliche Belastungen für Betriebe und Bürger seien der falsche Weg, erklärten Verkehrslandesrat Christof Bitschi (FPÖ) und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler (ÖVP) am Mittwoch in einer Aussendung.

Sie sehen in einer solchen Lkw-Maut weiteren Druck auf Unternehmen in wirtschaftlich ohnehin schon herausfordernden Zeiten – und damit auch eine Gefährdung von Arbeitsplätzen im Land.

„Eine Lkw-Maut auf Landesstraßen würde den Wirtschaftsstandort Vorarlberg schwächen und unsere Betriebe und am Ende wieder die Bevölkerung treffen“, stellten Bitschi und Tittler fest. Die Vorarlberger Unternehmen bräuchten vielmehr Entlastung, Planungssicherheit und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Vorarlberg stehe für eine vernünftige Verkehrspolitik, die sich für leistungsfähige und gut ausgebaute Verkehrswege einsetze, statt Unternehmen mit neuen Abgaben zu bestrafen. „Wir stehen für einen starken Wirtschaftsstandort und eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur“, ließen die beiden Landesräte ausrichten.

Ausweichrouten
Das Burgenland will mit Jahresbeginn 2027 eine Benutzungsgebühr für den Schwerverkehr über 3,5 Tonnen auf drei Landesstraßen einheben. Eine Jahresvignette soll zwischen 650 und 1000 Euro kosten – Grund ist die vermehrte Nutzung der Landesstraßen als Ausweichrouten.

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