Bianka Mitka feiert in ihrer Heimat Kärnten ihr Comeback und gleichzeitig ihre erste Solo-Ausstellung in einer Galerie in Pörtschach. Dort stellt die 26-Jährige ihre besonderen Kunstwerke – die „Kärntner Cowboys“ – aus.
Sie reiten auf Steinböcken und tragen Tracht. Die Rede ist von den „Kärntner Cowboys“, die von der jungen Künstlerin Bianka Mitka mit Acrylfarbe auf Holz gebracht werden.
Mit ihren Werken möchte die 26-Jährige ihre Rückkehr von Wien nach Kärnten feiern und gleichzeitig der Kärntner Kultur Wertschätzung entgegenbringen.
Mich interessieren Dinge, die Geschichten in sich tragen: ein alter Brauch, ein traditionelles Rezept, ein Gegenstand, der aussieht, als hätte er viel erlebt.
Bianka Mitka
Was hinter den „Kärntner Cowboys“ steckt
„Wir leben in einer sehr schnellen Zeit, in der sich Tradition zum Luxusgut entwickelt“, erklärt Bianka, die ihre künstlerische Reise am BRG Viktring begann. „Der Fokus liegt bei mir auf den simplen Momenten, die wir oft als selbstverständlich erachten. Der Reichtum der ’Kärntner Cowboys’ liegt nicht in Tempo oder Besitz, sondern in der Fülle des Augenblicks“, erklärt die Studentin, die an der Akademie der Bildenden Künste in Wien gerade an ihrem Master arbeitet.
Doch Mitka feiert nicht nur ihr Comeback in Kärnten, sondern auch ihre erste Solo-Ausstellung in der Galerie „ZUGängliche Kunst“ in Pörtschach. „Meine Kunst zeigen zu können, ist natürlich jedes Mal sehr aufregend und eine schöne Erfahrung, doch eine komplette Ausstellung alleine gestalten zu dürfen, ist noch einmal etwas anderes“, strahlt das künstlerische Talent.
Was Mitka bedeutet...
Ihr Künstlername „Mitka“ ist übrigens Programm: Er erinnert schlicht daran, dass ihr Vorname mit „K“ geschrieben wird.
Wer die lebendige Tradition und die faszinierenden Arbeiten der „Kärntner Cowboys“ erleben will, hat bis zum 27. September die Gelegenheit (donnerstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr). Elisa Aschbacher
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