Unbekannte Täter sind gewaltsam in das Gemeindeamt von St. Georgen am Längsee eingebrochen. Die Täter knackten den Tresor, erbeuteten Bargeld und versuchten anschließend, ihre Spuren mit Diesel zu verwischen. Da es kurz zuvor einen ähnlichen Vorfall in der Region gab, vermutet die Polizei eine professionelle Bande hinter der Tat.
Über den Hintereingang des Gemeindeamtes verschafften sich Einbrecher in der Nacht auf Samstag Zugang zum Rathaus der Gemeinde St. Georgen am Längsee. „Die äußere Eingangstüre war kaum beschädigt, doch eine Mitteltüre wurde aufgebrochen. Anschließend schlugen die Täter eine Glastüre ein“, schildert Bürgermeister Johann Grilz den Vorfall.
Standtresor aufgebrochen
Die Täter hatten es offensichtlich auf einen Standtresor abgesehen. Diesen brachen sie gewaltsam auf und stahlen daraus etwa 1.500 Euro Bargeld. „Der angerichtete Sachschaden ist weitaus höher als der Wert der Beute“, sagt Grilz, der beim Betreten des Gebäudes zudem einen starken Dieselgeruch wahrnahm.
Diesel verschüttet
„Laut den Ermittlern haben die Täter vor ihrer Flucht noch großflächig Diesel im Gebäude verschüttet, um mögliche DNA-Spuren zu verwischen“, so der Bürgermeister weiter. Grilz kam am Tag nach der Tat nur durch Zufall am Gemeindeamt vorbei: „Ich wollte eigentlich nur etwas abholen. Da war aber schon alles abgesperrt und die Polizei vor Ort. Die Beamten gehen von einer organisierten Bande aus. Erst kurz zuvor war es im Bezirk St. Veit zu einem ganz ähnlichen Einbruch gekommen.“
Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren.
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